
kontraproduktiv
Einer Absicht oder einem Ziel entgegenwirkend; das Gegenteil des gewünschten oder beabsichtigten Effekts bewirkend.
Die Mitarbeiter ständig zu kontrollieren, war kontraproduktiv und zerstörte jegliches Vertrauen.
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Einer Absicht oder einem Ziel entgegenwirkend; das Gegenteil des gewünschten oder beabsichtigten Effekts bewirkend.
Die Mitarbeiter ständig zu kontrollieren, war kontraproduktiv und zerstörte jegliches Vertrauen.
Das Wort ist aus der lateinischen Vorsilbe „kontra“ (gegen) und dem Wort „produktiv“ zusammengesetzt. Etwas ist also „kontraproduktiv“, wenn es „gegen die Produktivität“ oder gegen das eigentliche Ziel arbeitet.
Ohne Plan zu arbeiten, erwies sich als kontraproduktiv.
Dieses Adjektiv beschreibt oft abstrakte Nomen. Häufige Kombinationen sind „kontraproduktives Verhalten“, „eine kontraproduktive Maßnahme“ oder „eine kontraproduktive Diskussion“.
Die neue Regel war für die Motivation der Mitarbeiter kontraproduktiv.
„Kontraproduktiv“ kann vor einem Nomen stehen oder mit Verben wie „sein“, „wirken“ oder „erscheinen“ verwendet werden, um einen Zustand zu beschreiben.
Das war eine kontraproduktive Entscheidung.
Das Wort „kontraproduktiv“ gehört eher zur formellen Sprache. Man verwendet es oft in beruflichen, politischen oder akademischen Diskussionen.
In der Besprechung wurde analysiert, warum die bisherige Strategie kontraproduktiv war.
Beide Wörter beschreiben eine negative Folge einer Handlung oder Entscheidung. „Schädlich“ betont den entstehenden Schaden, während „kontraproduktiv“ besonders hervorhebt, dass etwas dem eigenen Ziel entgegenwirkt. Passt eine Maßnahme nicht zum gewünschten Ergebnis, ist „kontraproduktiv“ die genauere Wahl; ein Schaden kann zusätzlich vorliegen.

Die aggressive Werbung ist kontraproduktiv, weil sie neue Kunden abschrecken soll.
Die aggressive Werbung ist schädlich für den Ruf des Unternehmens.