
der Krawall
Eine laute, oft gewalttätige Auseinandersetzung oder ein Aufruhr, meist von einer größeren Menschenmenge verursacht.
Nach dem Fußballspiel kam es in der Innenstadt zu Krawallen.
Krawall
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Eine laute, oft gewalttätige Auseinandersetzung oder ein Aufruhr, meist von einer größeren Menschenmenge verursacht.
Nach dem Fußballspiel kam es in der Innenstadt zu Krawallen.

Umgangssprachlich für lauten Lärm oder ein wildes Durcheinander, oft von Kindern verursacht.
Die Nachbarn haben sich beschwert, weil die Kinder gestern so einen Krawall gemacht haben.
Die Bedeutung von „Krawall“ erkennen Sie leicht am Kontext. Im öffentlichen Raum in Verbindung mit Demonstrationen oder Fußballspielen sind gewalttätige Aufruhre gemeint. Im privaten Umfeld, oft mit Kindern, bedeutet es einfach lauten Lärm.
Die Polizei war im Einsatz, um die Krawalle zu beenden.
Im Zusammenhang mit Aufruhr wird „Krawall“ oft in festen Wendungen gebraucht. Häufig hört man „es kommt zu Krawallen“, „Krawalle anzetteln“ oder „Krawalle niederschlagen“.
Nach der Urteilsverkündung kam es vor dem Gerichtsgebäude zu Krawallen.
In der umgangssprachlichen Bedeutung für Lärm wird fast immer die feste Verbindung „Krawall machen“ verwendet.
Hört auf, so einen Krawall zu machen, die Nachbarn schlafen schon!
Die Bedeutung „lauter Lärm“ ist klar der Umgangssprache zuzuordnen. In einem formellen Text würde man diese Formulierung eher vermeiden.
Meine Güte, was ist das für ein Krawall nebenan?
Bei einer lauten Kindergruppe können beide Wörter den störenden Eindruck beschreiben. „Lärm“ bezeichnet dabei vor allem das verursachte Geräusch, während „Krawall“ umgangssprachlich auch das wilde und störende Durcheinander der Kinder hervorhebt. Wähle „Lärm“ für den Ton und „Krawall“ für das Verhalten.

Vor dem Haus machten die Kinder so viel Krawall, dass niemand schlafen konnte.
Der Lärm der spielenden Kinder drang bis in die Wohnung.