Eine laute, unruhige und chaotische Situation, die oft durch eine aufgeregte Menschenmenge verursacht wird. Ein Tumult ist von Lärm, Gedränge und Verwirrung geprägt.
beispiel
Nach der umstrittenen Entscheidung des Schiedsrichters kam es auf den Rängen zu einem Tumult.
Tipps
Register und Stil
Das Wort „Tumult“ wird hauptsächlich in der Schriftsprache verwendet, zum Beispiel in Nachrichten, Berichten oder literarischen Texten. In der alltäglichen Umgangssprache ist es eher selten.
BEISPIEL
Die Polizei musste eingreifen, um den Tumult vor dem Stadion aufzulösen.
Typische Verbindungen
Ein Tumult wird oft mit Verben beschrieben, die seinen Beginn ausdrücken. Typische Formulierungen sind „es kommt zu einem Tumult“ oder „ein Tumult bricht aus“.
BEISPIEL
Als das Ergebnis bekannt gegeben wurde, brach im Publikum ein Tumult aus.
Satzbau mit "zu"
Eine sehr häufige Konstruktion ist „zu einem Tumult kommen“. Dabei steht „Tumult“ im Dativ. Diese Wendung beschreibt, dass ein Tumult als Folge eines Ereignisses entsteht.
BEISPIEL
Wegen einer falschen Information kam es am Bahnhof zu einem Tumult.
Vergleichen mit
antonym
Tumult vs Ordnung
„die Ordnung“ und „der Tumult“ stehen in einem klaren Gegensatz, wenn es um Situationen mit Menschen geht. „Ordnung“ meint, dass Regeln und Abläufe klar sind und alles ruhig funktioniert. „Tumult“ beschreibt eine laute, unruhige und chaotische Situation, oft mit vielen aufgeregten Menschen. „Ordnung“ passt also zu Kontrolle und Übersicht, „Tumult“ zu Lärm, Gedränge und Verwirrung.
Tumult
Vor dem Stadion entstand ein Tumult, als die Türen zu spät geöffnet wurden.
Ordnung
Die Polizei sorgte nach dem Konzert schnell wieder für Ordnung.