die Kriegserklärung
Die formelle, völkerrechtliche Mitteilung eines Staates an einen anderen, dass sich beide von nun an im Kriegszustand befinden.
Die Kriegserklärung wurde dem Botschafter am frühen Morgen überreicht.

Kriegserklärung
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Die formelle, völkerrechtliche Mitteilung eines Staates an einen anderen, dass sich beide von nun an im Kriegszustand befinden.
Die Kriegserklärung wurde dem Botschafter am frühen Morgen überreicht.

Das Wort ist aus „der Krieg“ und „die Erklärung“ zusammengesetzt. Das „s“ dazwischen ist ein Fugenelement. Wörtlich ist es also die Erklärung, dass ein Krieg beginnt.
Die Bevölkerung war schockiert über die plötzliche Kriegserklärung.
Im wörtlichen, politischen Sinn wird „Kriegserklärung“ oft mit Verben wie „überreichen“, „abgeben“ oder „erhalten“ verwendet. Die Erklärung richtet sich immer „an“ einen anderen Staat.
Der Diplomat musste die Kriegserklärung an die gegnerische Regierung überreichen.
Im übertragenen Sinn wird oft die Formulierung „einer Kriegserklärung gleichkommen“ benutzt. Damit drückt man aus, dass eine Handlung als extrem feindselig empfunden wird.
Seine öffentliche Kritik an der Chefin kam einer Kriegserklärung gleich.
„die Herausforderung“ und „die Kriegserklärung“ können beide den Beginn eines Konflikts meinen. Eine Herausforderung ist eine direkte Aufforderung, sich mit jemandem zu messen, zum Beispiel in einem Streit oder Wettbewerb. Eine Kriegserklärung klingt viel stärker und feindlicher. Im übertragenen Sinn meint sie eine Handlung oder Aussage, die wie der Beginn eines schweren Kampfes wirkt. Man kann die Wörter verwechseln, wenn jemand sehr deutlich gegen eine andere Person oder Gruppe auftritt. „Herausforderung“ passt eher zu Konkurrenz; „Kriegserklärung“ passt eher zu offenem, hartem Konflikt.

Die harte Kritik der Chefin wirkt für das Team wie eine Kriegserklärung.
Seine Worte klangen wie eine klare Herausforderung an den alten Meister.