krönen
Jemandem in einer feierlichen Zeremonie eine Krone aufsetzen und ihn oder sie damit zum König oder zur Königin machen.
Im Jahr 800 wurde Karl der Große zum Kaiser gekrönt.

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Jemandem in einer feierlichen Zeremonie eine Krone aufsetzen und ihn oder sie damit zum König oder zur Königin machen.
Im Jahr 800 wurde Karl der Große zum Kaiser gekrönt.

Das Verb „krönen“ leitet sich direkt vom Nomen „die Krone“ ab. Alle Bedeutungen, auch die übertragenen, beziehen sich auf die Idee, etwas an die Spitze zu setzen oder ihm eine besondere Auszeichnung zu verleihen.
Der König trug eine goldene Krone.
Die Bedeutung von „krönen“ erkennen Sie am Objekt. Wird eine Person gekrönt, ist die Zeremonie gemeint. Wird ein abstraktes Konzept (Erfolg, Karriere) gekrönt, ist es der Höhepunkt. Wird eine Speise gekrönt, ist es die Garnierung.
Man krönte den Prinzen zum neuen König.
In der wörtlichen Bedeutung wird die Konstruktion „jemanden (Akkusativ) zu etwas (Dativ) krönen“ verwendet, um den neuen Titel der Person zu nennen.
Die Kirche krönte ihn zum Kaiser.
In der übertragenen Bedeutung wird „krönen“ oft mit abstrakten Nomen wie „der Erfolg“, „die Karriere“, „der Abend“ oder „das Werk“ verwendet.
Ein gemeinsames Abendessen krönte den erfolgreichen Tag.
„abschließen“ und „krönen“ können beide mit dem Ende von etwas zu tun haben. „abschließen“ bedeutet eher neutral, dass eine Tätigkeit, ein Projekt oder eine Ausbildung zu Ende gebracht wird. „krönen“ klingt besonderer: Es meint, dass etwas den gelungenen Höhepunkt oder den besonders schönen Abschluss bildet. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide am Ende einer Sache stehen können. Als Orientierung: Man schließt eine Arbeit ab, aber ein besonderer Erfolg kann diese Arbeit krönen.

Ein gemeinsames Essen krönt den erfolgreichen Projekttag.
Herr Hoffmann schließt die Reiseplanung heute im Gespräch mit dem Team ab.