
die Laune
Die momentane Stimmung oder Gemütsverfassung einer Person.
Er hatte heute Morgen richtig schlechte Laune, aber jetzt ist er wieder fröhlich.
Laune
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Die momentane Stimmung oder Gemütsverfassung einer Person.
Er hatte heute Morgen richtig schlechte Laune, aber jetzt ist er wieder fröhlich.

Ein plötzlicher, oft unvernünftiger Einfall oder Wunsch; eine Kaprice. Meist im Plural verwendet.
Man muss nicht jede Laune des Chefs mitmachen.

Eine feste Wendung für eine ungewöhnliche, seltsame oder unerwartete Erscheinung in der Natur.
Ein vierblättriges Kleeblatt ist eine seltene Laune der Natur.
„Laune“ wird fast immer mit einem Adjektiv kombiniert, das die Stimmung beschreibt. Die häufigsten Kombinationen sind „gute Laune“ und „schlechte Laune“.
Trotz des schlechten Wetters hatte sie den ganzen Tag gute Laune.
Feste Wendungen mit Verben sind „gute/schlechte Laune haben“, „jemandem die Laune verderben“ oder „jemanden bei Laune halten“ (dafür sorgen, dass jemand gut gelaunt bleibt).
Lass dir von dieser Kleinigkeit nicht die Laune verderben!
Im Singular bezieht sich „die Laune“ fast immer auf die Stimmung. Im Plural, „die Launen“, sind oft plötzliche, unvernünftige Einfälle oder wechselhafte Wünsche gemeint.
Seine gute Laune von heute Morgen ist schon wieder vorbei.
Die Redewendung „eine Laune der Natur“ bezeichnet eine ungewöhnliche, seltsame oder unerwartete Erscheinung in der Natur, die von der Norm abweicht.
Ein weißer Tiger ist eine seltene Laune der Natur.
Lust bezeichnet die konkrete Bereitschaft oder den Wunsch, etwas zu tun. Laune meint die momentane Stimmung, die diese Bereitschaft beeinflussen kann. Wer eine bestimmte Aktivität nicht möchte, hat keine Lust; wer allgemein schlecht gestimmt ist, hat schlechte Laune.

Wegen ihrer schlechten Laune möchte Nora nach der Arbeit nicht ausgehen.
Nach der Arbeit hat Nora keine Lust, auszugehen.