die Laune
Die momentane Stimmung oder Gemütsverfassung einer Person.
Er hatte heute Morgen richtig schlechte Laune, aber jetzt ist er wieder fröhlich.

Laune
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Die momentane Stimmung oder Gemütsverfassung einer Person.
Er hatte heute Morgen richtig schlechte Laune, aber jetzt ist er wieder fröhlich.

„Laune“ wird fast immer mit einem Adjektiv kombiniert, das die Stimmung beschreibt. Die häufigsten Kombinationen sind „gute Laune“ und „schlechte Laune“.
Trotz des schlechten Wetters hatte sie den ganzen Tag gute Laune.
Feste Wendungen mit Verben sind „gute/schlechte Laune haben“, „jemandem die Laune verderben“ oder „jemanden bei Laune halten“ (dafür sorgen, dass jemand gut gelaunt bleibt).
Lass dir von dieser Kleinigkeit nicht die Laune verderben!
Im Singular bezieht sich „die Laune“ fast immer auf die Stimmung. Im Plural, „die Launen“, sind oft plötzliche, unvernünftige Einfälle oder wechselhafte Wünsche gemeint.
Seine gute Laune von heute Morgen ist schon wieder vorbei.
Die Redewendung „eine Laune der Natur“ bezeichnet eine ungewöhnliche, seltsame oder unerwartete Erscheinung in der Natur, die von der Norm abweicht.
Ein weißer Tiger ist eine seltene Laune der Natur.
„die Lust“ und „die Laune“ können beide mit der inneren Stimmung einer Person zu tun haben. „Lust“ meint eher, dass man etwas tun möchte: Man hat Lust auf Kino oder keine Lust zu lernen. „Laune“ meint eher die aktuelle Stimmung: Man ist gut gelaunt oder schlecht gelaunt. Verwechslungsgefahr gibt es besonders durch die Wendung „nach Lust und Laune“. Dort bedeutet es, dass man etwas so macht, wie man gerade möchte. Im Alltag gilt: „Lust“ fragt nach dem Wollen, „Laune“ nach der Stimmung.

Nach dem langen Gespräch war ihre Laune deutlich besser.
Heute Abend habe ich Lust, ein neues Rezept auszuprobieren.