
lauschen
Heimlich und aufmerksam zuhören, um etwas zu erfahren, das nicht für einen bestimmt ist.
Die Kinder lauschten an der Tür, um das Gespräch der Erwachsenen mitzuhören.
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Heimlich und aufmerksam zuhören, um etwas zu erfahren, das nicht für einen bestimmt ist.
Die Kinder lauschten an der Tür, um das Gespräch der Erwachsenen mitzuhören.

Aufmerksam und oft genussvoll Geräuschen, Musik oder einer Erzählung zuhören.
Wir saßen am Kaminfeuer und lauschten dem Knistern der Holzscheite.
„Lauschen“ wird mit einem Dativobjekt verwendet, nicht mit einem Akkusativobjekt. Man lauscht „jemandem“ oder „etwas“.
Sie lauschte gespannt der Geschichte ihrer Großmutter.
In der Bedeutung „heimlich zuhören“ wird oft die Präposition „an“ (+ Dativ) verwendet, um den Ort des Lauschens zu beschreiben. Typisch ist die Wendung „an der Tür lauschen“.
Er wurde erwischt, als er am Schlüsselloch lauschte.
In der Bedeutung „genussvoll zuhören“ gehört „lauschen“ eher zur gehobenen oder literarischen Sprache. Es drückt mehr als nur „hören“ aus, nämlich eine besondere Aufmerksamkeit und oft auch Genuss.
Im Wald lauschten wir den Stimmen der Vögel.
Wenn man aufmerksam und genussvoll zuhört, lauscht man oft Naturgeräuschen, Musik oder Erzählungen. Typische Objekte sind „dem Wind“, „der Musik“, „den Wellen“ oder „einer Geschichte“.
Am Strand saßen wir und lauschten dem Rauschen der Wellen.
Beide Wörter passen, wenn jemand aufmerksam Geräuschen, Musik oder einer Erzählung folgt. „Hören“ ist dabei neutral, „lauschen“ betont die besonders gespitzte oder oft genussvolle Aufmerksamkeit und kann je nach Situation auch heimlich wirken. Für gewöhnliches Zuhören passt „hören“, für diese stärkere Nuance „lauschen“.

Ich lausche im Wohnzimmer aufmerksam der leisen Musik.
Ich höre die Musik im Wohnzimmer aufmerksam.