
lecken
Mit der Zunge über etwas fahren, um es zu schmecken, zu essen, zu reinigen oder zu befeuchten.
Das Kind leckt genüsslich an seiner Eistüte.
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Mit der Zunge über etwas fahren, um es zu schmecken, zu essen, zu reinigen oder zu befeuchten.
Das Kind leckt genüsslich an seiner Eistüte.

Undicht sein, sodass Flüssigkeit oder Gas ungewollt durch ein Loch oder einen Riss austritt.
Das Dach leckt, bei starkem Regen tropft es ins Wohnzimmer.

Eine sehr unhöfliche und umgangssprachliche Art auszudrücken, dass man von jemandem nichts mehr wissen will oder seine Meinung ignoriert. Es bedeutet so viel wie „Lass mich in Ruhe!“.
Nach all den Lügen kann er mich mal am Arsch lecken.
Die beiden Hauptbedeutungen unterscheiden sich durch das Subjekt des Satzes. Wenn eine Person oder ein Tier die Handlung ausführt, bedeutet es „mit der Zunge berühren“. Wenn ein Gegenstand das Subjekt ist, bedeutet es „undicht sein“.
Die Katze leckt ihre Pfote.
Wenn man mit der Zunge über etwas fährt, verwendet man die Präposition „an“ mit dem Dativ. Man leckt also „an“ etwas.
Das Mädchen leckte glücklich an seinem Eis.
In der Bedeutung „undicht sein“ wird „lecken“ ohne Objekt verwendet. Das Subjekt ist der Gegenstand, aus dem etwas austritt.
Das alte Boot leckt und muss repariert werden.
Die Redewendung „jemanden am Arsch lecken können“ ist sehr unhöflich und vulgär. Sie wird nur in sehr informellen Situationen verwendet, um starke Ablehnung auszudrücken.
Er sagte, mein Vorschlag sei dumm, aber er kann mich mal.
Der Tropfen bezeichnet die kleine Flüssigkeitsmenge, die sichtbar austritt. Lecken beschreibt dagegen, dass ein Behälter oder eine Leitung undicht ist und deshalb Flüssigkeit oder Gas austritt. Beim Wasserhahn kann man daher den Tropfen sehen und zugleich sagen, dass der Hahn leckt.

Der Wasserhahn leckt an der Dichtung und verliert langsam Wasser.
Aus dem undichten Wasserhahn fällt langsam ein Tropfen ins Becken.