lecken
Mit der Zunge über etwas fahren, um es zu schmecken, zu essen, zu reinigen oder zu befeuchten.
Das Kind leckt genüsslich an seiner Eistüte.

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Mit der Zunge über etwas fahren, um es zu schmecken, zu essen, zu reinigen oder zu befeuchten.
Das Kind leckt genüsslich an seiner Eistüte.

Die beiden Hauptbedeutungen unterscheiden sich durch das Subjekt des Satzes. Wenn eine Person oder ein Tier die Handlung ausführt, bedeutet es „mit der Zunge berühren“. Wenn ein Gegenstand das Subjekt ist, bedeutet es „undicht sein“.
Die Katze leckt ihre Pfote.
Wenn man mit der Zunge über etwas fährt, verwendet man die Präposition „an“ mit dem Dativ. Man leckt also „an“ etwas.
Das Mädchen leckte glücklich an seinem Eis.
In der Bedeutung „undicht sein“ wird „lecken“ ohne Objekt verwendet. Das Subjekt ist der Gegenstand, aus dem etwas austritt.
Das alte Boot leckt und muss repariert werden.
Die Redewendung „jemanden am Arsch lecken können“ ist sehr unhöflich und vulgär. Sie wird nur in sehr informellen Situationen verwendet, um starke Ablehnung auszudrücken.
Er sagte, mein Vorschlag sei dumm, aber er kann mich mal.
„blasen“ und „lecken“ können beide mit dem Mund zu tun haben, aber die Handlung ist verschieden. Bei „blasen“ bewegt man Luft aus dem Mund oder mit einem Gerät. Bei „lecken“ benutzt man die Zunge und fährt damit über etwas, zum Beispiel um etwas zu schmecken oder zu reinigen. Verwechselbar sind die Wörter, weil beide in körperlichen Situationen vorkommen können und „blasen“ auch eine vulgäre Bedeutung haben kann. In neutralen Alltagssituationen ist die Orientierung einfach: Luft gehört zu „blasen“, die Zunge gehört zu „lecken“.

Das Kind leckt das Eis, damit es nicht auf den Boden tropft.
Bitte blas die Kerzen aus, bevor wir den Kuchen schneiden.