die Leinwand
Die große, weiße Fläche in einem Kino, auf die Filme projiziert werden.
Der Film kommt nächste Woche auf die große Leinwand.

Leinwand
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Die große, weiße Fläche in einem Kino, auf die Filme projiziert werden.
Der Film kommt nächste Woche auf die große Leinwand.

„Leinwand“ besteht aus „Lein“ (Leinen, ein Stoff aus der Flachspflanze) und „Wand“. Ursprünglich war es also eine „Wand aus Leinenstoff“. Diese Herkunft erklärt die verschiedenen Bedeutungen, die alle mit einer Art Stofffläche zu tun haben.
Früher wurden Segel für Schiffe aus robuster Leinwand gefertigt.
Die Bedeutung von „Leinwand“ ist meistens durch den Kontext klar. Wörter wie „Kino“ oder „Film“ deuten auf die Projektionsfläche, „Maler“ oder „Farbe“ auf den Malgrund und „Stoff“ oder „Zelt“ auf das Gewebe.
Der Künstler spannte eine neue Leinwand auf seinen Rahmen.
Im Kino-Kontext wird „Leinwand“ fast immer mit der Präposition „auf“ verwendet. Feste Wendungen sind „ein Film kommt auf die Leinwand“ (wird veröffentlicht) oder „einen Star auf der Leinwand sehen“.
Viele Fans freuen sich darauf, ihren Lieblingsschauspieler wieder auf der Leinwand zu sehen.
„der Bildschirm“ und „die Leinwand“ können beide Flächen sein, auf denen man Bilder sieht. Der wichtige Unterschied ist die Technik: Ein „Bildschirm“ gehört zu einem elektronischen Gerät und leuchtet selbst, zum Beispiel beim Computer, Fernseher oder Handy. Eine „Leinwand“ ist eine Fläche, auf die ein Bild projiziert wird, etwa im Kino, oder ein Stoff für ein Gemälde. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide mit Filmen oder Bildern zu tun haben. Bei Geräten sagt man „Bildschirm“, bei Kino, Beamer oder Malerei sagt man „Leinwand“.

Im Kino war die Leinwand so groß, dass alle den Film gut sehen konnten.
Nach zwei Stunden am Bildschirm tun mir die Augen weh.