
die Leinwand
Die große, weiße Fläche in einem Kino, auf die Filme projiziert werden.
Der Film kommt nächste Woche auf die große Leinwand.
Leinwand
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Die große, weiße Fläche in einem Kino, auf die Filme projiziert werden.
Der Film kommt nächste Woche auf die große Leinwand.

Ein auf einen Rahmen gespanntes Stück festes Gewebe, das von Künstlern als Malgrund für Gemälde verwendet wird.
Der Maler trug mit einem breiten Pinsel die erste Farbschicht auf die leere Leinwand auf.

Ein robustes, festes Gewebe, das ursprünglich aus Leinen (Flachs) hergestellt wurde und für Segel, Zelte oder Kleidung verwendet wird.
Für das Zelt wurde eine wasserdichte Leinwand verwendet.
„Leinwand“ besteht aus „Lein“ (Leinen, ein Stoff aus der Flachspflanze) und „Wand“. Ursprünglich war es also eine „Wand aus Leinenstoff“. Diese Herkunft erklärt die verschiedenen Bedeutungen, die alle mit einer Art Stofffläche zu tun haben.
Früher wurden Segel für Schiffe aus robuster Leinwand gefertigt.
Die Bedeutung von „Leinwand“ ist meistens durch den Kontext klar. Wörter wie „Kino“ oder „Film“ deuten auf die Projektionsfläche, „Maler“ oder „Farbe“ auf den Malgrund und „Stoff“ oder „Zelt“ auf das Gewebe.
Der Künstler spannte eine neue Leinwand auf seinen Rahmen.
Im Kino-Kontext wird „Leinwand“ fast immer mit der Präposition „auf“ verwendet. Feste Wendungen sind „ein Film kommt auf die Leinwand“ (wird veröffentlicht) oder „einen Star auf der Leinwand sehen“.
Viele Fans freuen sich darauf, ihren Lieblingsschauspieler wieder auf der Leinwand zu sehen.
Leinwand und Leinen können beide einen Malgrund bezeichnen. Leinwand nennt gewöhnlich den konkreten, auf einen Rahmen gespannten Malgrund. Bei Leinen steht stärker der Stoff im Mittelpunkt, aus dem der Malgrund besteht.

Für das neue Gemälde spannt die Künstlerin eine Leinwand auf den Rahmen.
Für das neue Gemälde wählt die Künstlerin feines Leinen als Malgrund.