
lind
Auf eine sanfte, milde und angenehme Weise. Wird oft für Wetter, Wind oder auch Düfte verwendet und hat eine poetische oder gehobene Konnotation.
Ein linder Sommerwind wehte durch die Bäume.
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Auf eine sanfte, milde und angenehme Weise. Wird oft für Wetter, Wind oder auch Düfte verwendet und hat eine poetische oder gehobene Konnotation.
Ein linder Sommerwind wehte durch die Bäume.

(gehoben) Nicht streng oder hart; milde. Bezieht sich oft auf Urteile, Strafen oder Kritik.
Der Richter fällte ein lindes Urteil, da der Angeklagte Reue zeigte.
„Lind“ ist ein gehobenes und eher poetisches Wort. In der alltäglichen Umgangssprache wird es selten verwendet.
Die Dichterin beschrieb den Frühling mit linden Worten.
In Bezug auf das Wetter oder die Natur wird „lind“ oft mit Nomen wie „Wind“, „Luft“, „Abend“ oder „Frühling“ kombiniert.
Nach dem heißen Tag genossen wir die linde Abendluft.
Wenn es um eine milde Beurteilung geht, findet man „lind“ in Verbindungen wie „lindes Urteil“, „linde Strafe“ oder „linde Kritik“.
Angesichts der Umstände erhielt der Angeklagte eine linde Strafe.
Sanft und lind können beide einen angenehmen Wind beschreiben. Sanft betont eher die ruhige, schonende Bewegung, während lind die milde Stärke des Windes hervorhebt und oft poetischer oder gehobener klingt. Im Alltag ist sanft meist die neutralere Wahl; lind passt besonders in gehobener Sprache.

Ein linder Wind bewegte die Blätter im Garten.
Ein sanfter Wind bewegte die Blätter im Garten.