
locken
Jemanden oder ein Tier durch ein verlockendes Angebot dazu bewegen, an einen bestimmten Ort zu kommen oder etwas Bestimmtes zu tun.
Die Werbung soll neue Kunden in das Geschäft locken.
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Jemanden oder ein Tier durch ein verlockendes Angebot dazu bewegen, an einen bestimmten Ort zu kommen oder etwas Bestimmtes zu tun.
Die Werbung soll neue Kunden in das Geschäft locken.

Glattes Haar in Wellen oder Locken formen, meist mit Hilfe von Hitze oder Lockenwicklern.
Die Friseurin hat ihr für die Feier die Haare wunderschön gelockt.
Die Bedeutung von „locken“ hängt vom Objekt ab. Wenn das Objekt „Haare“ ist, bedeutet es „in Locken legen“. Wenn das Objekt eine Person oder ein Tier ist, bedeutet es „anlocken“ oder „ködern“.
Sie lockt sich jeden Morgen die Haare.
In der Bedeutung „anlocken“ folgt oft eine Präposition, die eine Richtung angibt. Das Muster ist: jemanden (Akkusativ) + wohin + locken. Typische Präpositionen sind „in“, „auf“ oder „nach“.
Das Festival lockt jedes Jahr Tausende Besucher in die Stadt.
Wenn es um das Locken von Haaren geht, wird oft eine reflexive Konstruktion mit Dativ verwendet: „sich die Haare locken“. Die Person, deren Haare gelockt werden, steht im Dativ.
Ich lasse mir vom Friseur die Haare locken.
Das Verb „locken“ in dieser Bedeutung ist direkt mit dem Nomen „die Locke“ (eine einzelne Haarwelle) und dem Adjektiv „lockig“ (Haare mit vielen Locken) verwandt.
Sie hat von Natur aus wunderschöne Locken.
Beide Verben können bei einem Vorteil vorkommen. locken betont, dass ein Angebot jemanden zu einem Ort oder einer Handlung bewegt; winken stellt den Vorteil als möglichen Gewinn oder als positive Folge in Aussicht. Verwende locken für die Anziehung, winken für das, was jemandem bevorsteht.

Der günstige Preis lockt viele Kunden in den neuen Laden.
Den Gewinnern winkt ein attraktiver Preis.