
winken
Die Hand als Gruß, zum Abschied oder als Zeichen heben und hin und her bewegen.
Sie stand am Bahnsteig und winkte, bis der Zug nicht mehr zu sehen war.
Loading your saved state.

Die Hand als Gruß, zum Abschied oder als Zeichen heben und hin und her bewegen.
Sie stand am Bahnsteig und winkte, bis der Zug nicht mehr zu sehen war.

Jemandem mit einer Handbewegung signalisieren, näher zu kommen oder etwas Bestimmtes zu tun.
Der Polizist winkte den Autofahrer an den Straßenrand.

Als Belohnung, Gewinn oder positive Folge in Aussicht stehen.
Dem Sieger des Wettbewerbs winkt ein Preisgeld von 10.000 Euro.
Bei der Handbewegung ist der Kasus wichtig: Man winkt „jemandem“ (Dativ), um ihn zu grüßen. Man winkt aber „jemanden“ (Akkusativ) zu sich oder an einen Ort, um ihm ein Signal zu geben.
Ich habe meinem Freund zum Abschied gewinkt.
Um den Zweck des Winkens zu verdeutlichen, wird es oft mit Präpositionen kombiniert. Typische Wendungen sind „zum Gruß winken“ oder „zum Abschied winken“.
Die Kinder winkten dem Weihnachtsmann aufgeregt zu.
In der übertragenen Bedeutung ist die Belohnung oder Chance das Subjekt des Satzes. Die Person, die die Chance erhält, steht im Dativ. Diese Struktur wird nur für diese bildliche Bedeutung verwendet.
Den Gewinnern winkt eine Reise nach Paris.
Eine Belohnung kann auf jemanden warten oder jemandem winken. Bei „warten“ steht die Person nach „auf“ im Akkusativ; „winken“ nennt sie im Dativ und stellt die Belohnung als positive Aussicht dar. Beide Formen können dieselbe Erwartung aus unterschiedlicher Perspektive ausdrücken.

Nach dem erfolgreichen Abschluss winkt dir eine Prämie.
Nach dem erfolgreichen Abschluss wartet eine Prämie auf dich.