winken
Die Hand als Gruß, zum Abschied oder als Zeichen heben und hin und her bewegen.
Sie stand am Bahnsteig und winkte, bis der Zug nicht mehr zu sehen war.

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Die Hand als Gruß, zum Abschied oder als Zeichen heben und hin und her bewegen.
Sie stand am Bahnsteig und winkte, bis der Zug nicht mehr zu sehen war.

Bei der Handbewegung ist der Kasus wichtig: Man winkt „jemandem“ (Dativ), um ihn zu grüßen. Man winkt aber „jemanden“ (Akkusativ) zu sich oder an einen Ort, um ihm ein Signal zu geben.
Ich habe meinem Freund zum Abschied gewinkt.
Um den Zweck des Winkens zu verdeutlichen, wird es oft mit Präpositionen kombiniert. Typische Wendungen sind „zum Gruß winken“ oder „zum Abschied winken“.
Die Kinder winkten dem Weihnachtsmann aufgeregt zu.
In der übertragenen Bedeutung ist die Belohnung oder Chance das Subjekt des Satzes. Die Person, die die Chance erhält, steht im Dativ. Diese Struktur wird nur für diese bildliche Bedeutung verwendet.
Den Gewinnern winkt eine Reise nach Paris.
„drohen“ und „winken“ können beide ausdrücken, dass in der Zukunft etwas auf jemanden zukommt. In dieser Verwendung sind sie aber Gegensätze. „drohen“ benutzt man für eine Gefahr oder eine negative Folge. „winken“ benutzt man, wenn eine Belohnung, ein Gewinn oder eine gute Chance in Aussicht steht. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit einer zukünftigen Folge verbunden werden können. Der einfache Unterschied ist: Schlechte Folgen drohen, gute Folgen winken.

Wenn das Team das Projekt schafft, winkt allen ein freier Freitag.
Bei diesem Wetter drohen auf der Straße gefährliche Unfälle.