das Missgeschick
Ein kleines, unglückliches Ereignis oder ein Versehen, das meist ärgerlich oder peinlich, aber nicht schwerwiegend ist.
Mir ist heute Morgen ein kleines Missgeschick passiert und ich habe den Kaffee über mein Hemd geschüttet.

Missgeschick
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Ein kleines, unglückliches Ereignis oder ein Versehen, das meist ärgerlich oder peinlich, aber nicht schwerwiegend ist.
Mir ist heute Morgen ein kleines Missgeschick passiert und ich habe den Kaffee über mein Hemd geschüttet.

Das Wort besteht aus der Vorsilbe „Miss-“, die etwas Negatives oder Falsches anzeigt, und „Geschick“, was hier „Schicksal“ oder „Fügung“ bedeutet. Ein Missgeschick ist also wörtlich eine „schlechte Fügung“.
Die Vorsilbe „Miss-“ drückt oft ein Scheitern aus, wie in „Misserfolg“.
Wenn man sagen möchte, wem ein Missgeschick passiert, steht diese Person im Dativ. Die typische Satzstruktur ist: „[Person im Dativ] ist ein Missgeschick passiert.“
Meinem Kollegen ist heute ein peinliches Missgeschick passiert.
„Missgeschick“ wird sehr häufig mit dem Verb „passieren“ verwendet. Eine etwas formellere Alternative ist „unterlaufen“ (z.B. „Mir ist ein Missgeschick unterlaufen“).
Dem Kellner ist ein Missgeschick unterlaufen und er hat das Glas fallen lassen.
„der Fehler“ und „das Missgeschick“ können beide beschreiben, dass etwas nicht so läuft, wie es sollte. „Fehler“ betont stärker, dass etwas falsch gemacht wurde. Es kann auch ernstere Folgen haben. „Missgeschick“ klingt leichter und oft menschlicher: Es ist ein kleines unglückliches Ereignis oder Versehen, das ärgerlich oder peinlich ist, aber meist nicht sehr schlimm. Lernende können die Wörter verwechseln, weil ein Missgeschick oft durch einen kleinen Fehler entsteht. Wenn man sachlich über etwas Falsches spricht, nimmt man „Fehler“. Wenn man die Situation eher als kleines Pech oder Versehen sieht, passt „Missgeschick“ besser.

In der Küche passiert Max ein Missgeschick, und die Suppe landet auf dem Boden.
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