das Misstrauen
Das Gefühl oder die Haltung, jemandem oder etwas nicht zu vertrauen oder zu glauben. Es ist von Zweifel und Argwohn geprägt.
Sein ständiges Lügen nährte mein tiefes Misstrauen ihm gegenüber.

Misstrauen
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Das Gefühl oder die Haltung, jemandem oder etwas nicht zu vertrauen oder zu glauben. Es ist von Zweifel und Argwohn geprägt.
Sein ständiges Lügen nährte mein tiefes Misstrauen ihm gegenüber.

Das Wort besteht aus der Vorsilbe „miss-“ und dem Nomen „Vertrauen“. Die Vorsilbe „miss-“ drückt hier das Gegenteil oder Fehlen von etwas aus, also das Fehlen von Vertrauen.
Sein Misstrauen war nach der schlechten Erfahrung verständlich.
Um auszudrücken, wem oder was man misstraut, verwendet man meist die Präposition „gegenüber“ mit Dativ oder „gegen“ mit Akkusativ.
Sie empfand ein tiefes Misstrauen gegenüber Fremden.
Häufige Verben im Zusammenhang mit „Misstrauen“ sind „Misstrauen hegen“, „Misstrauen schüren“ (es verstärken) oder „jemandem mit Misstrauen begegnen“.
Der Politiker hegte schon lange Misstrauen gegen seinen Konkurrenten.
„der Zweifel“ und „das Misstrauen“ können beide zeigen, dass man etwas nicht einfach glaubt. „Zweifel“ ist allgemeiner: Man ist unsicher, ob etwas stimmt oder möglich ist. „Misstrauen“ richtet sich stärker gegen eine Person, Gruppe oder Sache, der man nicht vertraut. Es klingt oft negativer, weil man denkt, dass jemand vielleicht nicht ehrlich ist oder dass etwas gefährlich sein könnte. Die Wörter können verwechselt werden, wenn man unsicher ist. Wenn fehlendes Vertrauen im Mittelpunkt steht, passt „Misstrauen“ besser.

Nach mehreren falschen Versprechen wuchs Lenas Misstrauen gegenüber dem Vermieter.
Meine Freundin hat Zweifel, ob der Zug heute pünktlich fährt.