
der Zweifel
Ein Gefühl der Unsicherheit oder des Unglaubens bezüglich der Wahrheit, Richtigkeit oder Möglichkeit von etwas.
Mir kamen Zweifel, ob seine Geschichte wirklich wahr ist.
Zweifel
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Ein Gefühl der Unsicherheit oder des Unglaubens bezüglich der Wahrheit, Richtigkeit oder Möglichkeit von etwas.
Mir kamen Zweifel, ob seine Geschichte wirklich wahr ist.

Eine feste Wendung, die bedeutet, dass etwas sicher, gewiss oder unbestreitbar ist.
Sie ist ohne Zweifel die beste Kandidatin für diese Stelle.

Etwas anzweifeln oder infrage stellen.
Niemand wagte es, die Entscheidung des Chefs in Zweifel zu ziehen.

Völlig unzweifelhaft und unanfechtbar sein.
Seine Integrität als Richter ist über jeden Zweifel erhaben.
„Zweifel“ ist mit der Zahl „zwei“ verwandt. Die ursprüngliche Idee ist, dass man zwischen zwei Möglichkeiten hin- und hergerissen ist und sich nicht entscheiden kann.
Sein Zögern nährte meine Zweifel.
Der Zweifel bezieht sich auf etwas. Dafür wird die Präposition „an“ mit dem Dativ verwendet. Das ist eine feste Verbindung, die man lernen sollte.
Ich habe Zweifel an seiner Ehrlichkeit.
„Zweifel“ wird oft mit bestimmten Verben kombiniert. Die häufigsten sind „Zweifel haben“, „Zweifel hegen“ (gehoben) oder wenn Zweifel entstehen: „Zweifel kommen auf“.
Der Detektiv hegte von Anfang an Zweifel.
Die Wendung „ohne Zweifel“ ist ein feststehender Ausdruck, um Sicherheit auszudrücken. Sie kann am Satzanfang stehen (dann folgt das Verb) oder in der Satzmitte.
Ohne Zweifel ist dies sein bestes Buch.
Die Redewendung „etwas in Zweifel ziehen“ ist eine feste Einheit. Das, was man anzweifelt, steht dabei im Akkusativ.
Die neuen Beweise ziehen die bisherigen Ermittlungen in Zweifel.
Die Wendung „über jeden Zweifel erhaben sein“ ist eine formelle Art zu sagen, dass etwas absolut sicher und unbestreitbar ist. Das Subjekt des Satzes ist die unanfechtbare Sache oder Person.
Ihre Kompetenz in diesem Bereich ist über jeden Zweifel erhaben.
Der Zweifel und das Bedenken können beide bei einer Entscheidung innere Unsicherheit ausdrücken. Zweifel richtet sich eher darauf, ob etwas wahr, richtig oder möglich ist, während Bedenken mögliche Nachteile oder Probleme einer Sache hervorhebt. Frage bei Zweifel die Sache selbst infrage, bei Bedenken eher ihre Folgen.

Ich habe Zweifel, ob dieser Plan wirklich funktionieren kann.
Ich habe Bedenken, weil dieser Plan für viele Menschen teuer werden könnte.