der Mist
Umgangssprachlicher Ausruf des Ärgers, der Enttäuschung oder des Missgeschicks.
Mist! Jetzt habe ich den Bus verpasst.

Mist
Loading your saved state.
Umgangssprachlicher Ausruf des Ärgers, der Enttäuschung oder des Missgeschicks.
Mist! Jetzt habe ich den Bus verpasst.

Achtung, „Mist“ ist ein falscher Freund! Es bedeutet nicht das englische Wort „mist“ (feiner Nebel). Das deutsche Wort „Mist“ bezeichnet Tierdung oder ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für Ärger oder schlechte Qualität.
So ein Mist, ich habe schon wieder den falschen Knopf gedrückt!
Die Bedeutung von „Mist“ hängt stark vom Kontext ab. In der Landwirtschaft ist es ein neutraler Begriff für Dünger. Im Alltag ist es hingegen ein informelles, umgangssprachliches Wort für Ärger oder etwas Schlechtes.
Der Bauer fährt den Mist auf sein Feld.
Als Ausruf des Ärgers steht „Mist!“ meist allein am Satzanfang, oft gefolgt von einem Ausrufezeichen. Es leitet eine Aussage über das Missgeschick ein.
Mist! Jetzt habe ich mein Handy zu Hause vergessen.
In der Bedeutung „Unsinn“ oder „schlechte Sache“ wird „Mist“ oft in festen Wendungen verwendet. Typisch sind „Mist bauen“ (einen Fehler machen), „so ein Mist!“ oder „Mist erzählen“.
Ich habe gestern bei der Arbeit totalen Mist gebaut.
„verdammt“ und „der Mist“ können beide Ärger oder Frust ausdrücken und sind umgangssprachlich. Der Unterschied liegt in der Form und im Gebrauch: „verdammt“ benutzt man oft als Verstärkung vor einem Adjektiv oder als Ausruf, wenn man wütend ist. „Mist“ ist ein Nomen und wird oft als kurzer Ausruf gesagt, wenn etwas schiefgeht, oder für eine schlechte Sache. Man kann sie verwechseln, weil beide in ärgerlichen Situationen vorkommen. „Verdammt, das ist schwer“ verstärkt die Aussage. „Mist, der Bus ist weg“ drückt das Missgeschick aus.

Mist, ich habe mein Heft im Bus vergessen.
Diese Aufgabe ist verdammt schwer.