
der Mitbürger
Eine Person, die im selben Staat, in derselben Stadt oder Gemeinde lebt und dieselben bürgerlichen Rechte und Pflichten hat.
Der Bürgermeister rief seine Mitbürger dazu auf, sich an der Säuberungsaktion zu beteiligen.
Mitbürger
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Eine Person, die im selben Staat, in derselben Stadt oder Gemeinde lebt und dieselben bürgerlichen Rechte und Pflichten hat.
Der Bürgermeister rief seine Mitbürger dazu auf, sich an der Säuberungsaktion zu beteiligen.
Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „Mit-“ und dem Nomen „Bürger“ zusammen. Die Vorsilbe „Mit-“ drückt immer eine Gemeinschaft oder eine geteilte Eigenschaft aus, wie auch in „Mitarbeiter“ (Kollege) oder „Mitbewohner“ (Zimmergenosse).
Meine Mitschüler und ich organisieren ein Fest zum Schuljahresende.
„Mitbürger“ ist ein eher formelles Wort. Man findet es oft in politischen Reden, offiziellen Briefen oder in den Nachrichten. Es klingt förmlicher und respektvoller als einfach nur „die Leute“.
Die Polizei bittet die Mitbürger um Hinweise zur Aufklärung des Falls.
Besonders häufig wird das Wort in der direkten Anrede „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger“ verwendet. Diese Formel ist ein klassischer Beginn für öffentliche Ansprachen von Politikern.
„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, heute wenden wir uns mit einer wichtigen Nachricht an Sie“, begann die Kanzlerin ihre Rede.
Bürger bezeichnet allgemein einen Einwohner oder Staatsangehörigen mit seinen Rechten und Pflichten. Mitbürger passt, wenn der Sprecher sich selbst als Teil derselben staatlichen oder örtlichen Gemeinschaft versteht. Für eine neutrale Aussage über eine Person ist Bürger meist die passendere Wahl.

Liebe Mitbürger, bitte helfen Sie dabei, unsere Stadt sauber zu halten.
Jeder Bürger des Landes darf bei dieser Wahl seine Stimme abgeben.