mithin
Ein formales Wort, das eine logische Schlussfolgerung einleitet; bedeutet so viel wie „also“, „folglich“ oder „demnach“.
Die Indizien sind eindeutig, mithin muss der Angeklagte der Täter sein.

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Ein formales Wort, das eine logische Schlussfolgerung einleitet; bedeutet so viel wie „also“, „folglich“ oder „demnach“.
Die Indizien sind eindeutig, mithin muss der Angeklagte der Täter sein.

„Mithin“ ist ein formelles Wort der Schriftsprache. Man findet es vor allem in juristischen, wissenschaftlichen oder sehr gehobenen Texten. In der alltäglichen gesprochenen Sprache wird es nicht verwendet.
Der Angeklagte hat kein Alibi, mithin bleibt der Tatverdacht bestehen.
Wenn „mithin“ am Satzanfang (Position 1) steht, folgt sofort das konjugierte Verb (Inversion). Steht es innerhalb des Satzes, beeinflusst es die Wortstellung nicht.
Die Nachfrage ist stark gesunken, mithin müssen wir die Produktion anpassen.
Das Wort setzt sich aus „mit“ und „hin“ zusammen. Diese Kombination deutet auf eine Schlussfolgerung hin, im Sinne von „damit ergibt sich“ oder „daraus folgend“.
Alle Flüge sind gestrichen, mithin können wir die Reise nicht antreten.
„also“ und „mithin“ können beide eine Schlussfolgerung einleiten. Man benutzt sie, wenn aus einer Information etwas logisch folgt. „also“ ist im Alltag sehr normal und flexibel. Es kann auch als Füllwort oder zum Beginn eines neuen Gedankens stehen. „mithin“ ist deutlich formaler und passt eher in Texte, Vorträge oder genaue Argumentationen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide „folglich“ bedeuten können. In Gesprächen klingt aber fast immer „also“ natürlicher; „mithin“ wirkt schnell sehr gehoben.

Die Kosten steigen jedes Jahr; mithin muss der Plan neu geprüft werden.
Der Bus fährt erst in zwanzig Minuten, also gehen wir noch kurz einkaufen.