demnach
Drückt eine logische Schlussfolgerung aus; folglich, also, dementsprechend. Es leitet einen Satz ein, der sich aus dem vorher Gesagten ergibt.
Alle Flüge sind gestrichen, demnach müssen wir den Zug nehmen.

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Drückt eine logische Schlussfolgerung aus; folglich, also, dementsprechend. Es leitet einen Satz ein, der sich aus dem vorher Gesagten ergibt.
Alle Flüge sind gestrichen, demnach müssen wir den Zug nehmen.

Das Wort setzt sich aus „dem“ (Dativ von „das“/„der“) und „nach“ zusammen. Es bedeutet wörtlich „danach“ oder „demzufolge“ und leitet eine logische Schlussfolgerung aus etwas zuvor Genanntem ein.
Der letzte Bus ist schon gefahren. Demnach müssen wir ein Taxi rufen.
Wenn „demnach“ am Satzanfang steht (Position 1), folgt das Verb direkt an Position 2 (Inversion). Es kann aber auch nach dem Verb und Subjekt in der Satzmitte stehen.
Demnach ist die Theorie falsch.
„Demnach“ wird hauptsächlich in der Schriftsprache oder in formellen gesprochenen Kontexten wie Nachrichten, Berichten oder Präsentationen verwendet. Es klingt sachlich und analytisch.
Die Umfrageergebnisse sind eindeutig. Demnach wünscht sich die Mehrheit eine Veränderung.
„dann“ und „demnach“ können beide eine Folge oder Schlussfolgerung ausdrücken. „Dann“ ist breiter und alltagssprachlicher. Es kann eine Folge aus einer Bedingung oder einfach den nächsten Schritt meinen. „Demnach“ ist enger: Es bedeutet, dass etwas logisch aus einer Information folgt. Die Wörter können verwechselt werden, wenn nach einer Aussage eine Konsequenz kommt. Wenn du eine klare Schlussfolgerung aus Fakten meinst, passt „demnach“ besser. Wenn du einfach eine Folge im Alltag meinst, ist „dann“ natürlicher.

Der Kunde hat schon bezahlt, demnach können wir die Ware heute verschicken.
Wenn ihr den Termin nicht schafft, rufen wir dann morgen noch einmal an.