mollig
Beschreibt eine Person auf eine freundliche Weise als leicht übergewichtig oder rundlich. Der Begriff hat eine weichere und positivere Konnotation als „dick“.
Sie hat eine sympathische, mollige Figur.

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Beschreibt eine Person auf eine freundliche Weise als leicht übergewichtig oder rundlich. Der Begriff hat eine weichere und positivere Konnotation als „dick“.
Sie hat eine sympathische, mollige Figur.

Die Bedeutung von „mollig“ erkennen Sie am Kontext. Bezieht es sich auf eine Person, bedeutet es „rundlich“. Bezieht es sich auf einen Raum, ein Bett oder Kleidung, bedeutet es „angenehm warm“.
Die Katze ist ein bisschen mollig geworden.
Wenn „mollig“ eine Person beschreibt, ist es eine freundliche und sanfte Umschreibung. Es hat eine deutlich positivere und weichere Konnotation als das direkte Wort „dick“.
Das Baby hat süße, mollige Bäckchen.
In der Bedeutung „warm“ wird „mollig“ sehr oft zusammen mit „warm“ als Verstärkung verwendet: „mollig warm“. Diese Kombination betont eine besonders angenehme und gemütliche Wärme.
Nach dem Bad war sie in eine Decke eingewickelt und hatte es mollig warm.
Eine typische Konstruktion ist „es sich (mollig) warm machen“. Dies beschreibt die Handlung, eine gemütliche und warme Atmosphäre für sich selbst zu schaffen.
An kalten Winterabenden mache ich es mir zu Hause gerne mollig.
„kalt“ und „mollig“ stehen im Bereich Temperatur im Gegensatz. „Kalt“ bedeutet, dass etwas eine niedrige Temperatur hat oder nicht warm serviert wird. „Mollig“ beschreibt eine angenehme, behagliche Wärme, zum Beispiel in einem Zimmer, im Bett oder in warmer Kleidung. Wichtig ist: „mollig“ kann auch eine Person freundlich als rundlich beschreiben, aber in diesem Gegensatz geht es nur um Wärme. Für einfache Temperatur sagt man „warm“; „mollig“ betont, dass die Wärme besonders gemütlich ist.

Nach dem Spaziergang ist es im Wohnzimmer mollig warm.
Der Gast hat kalten Tee bekommen und bittet um eine neue Tasse.