
das Moor
Ein dauerhaft nasses Gebiet (Feuchtgebiet), in dem sich über lange Zeit eine dicke Schicht aus unvollständig zersetzten Pflanzenresten, der Torf, gebildet hat.
Bei unserer Wanderung durch das Moor haben wir viele seltene Vögel beobachtet.
Moor
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Ein dauerhaft nasses Gebiet (Feuchtgebiet), in dem sich über lange Zeit eine dicke Schicht aus unvollständig zersetzten Pflanzenresten, der Torf, gebildet hat.
Bei unserer Wanderung durch das Moor haben wir viele seltene Vögel beobachtet.

Im übertragenen Sinne eine undurchsichtige, schwierige oder unangenehme Situation, aus der man nur schwer wieder herauskommt.
Er ist durch seine widersprüchlichen Aussagen in ein Moor aus Lügen geraten.
Die übertragene Bedeutung leitet sich direkt von der Eigenschaft eines echten Moors ab: Es ist ein Ort, in dem man stecken bleiben oder versinken kann. Bildlich beschreibt es also eine schwierige Lage, aus der man kaum entkommt.
Mit seinen widersprüchlichen Aussagen manövrierte er sich immer tiefer ins Moor.
In seiner wörtlichen Bedeutung wird „Moor“ oft mit Verben wie „durchwandern“, „trockenlegen“ oder „versinken in“ verwendet.
Vorsicht, in diesem Teil des Moors kann man leicht versinken.
In der übertragenen Bedeutung wird „Moor“ oft mit negativen Abstraktionen kombiniert, zum Beispiel „ein Moor aus Lügen“, „ein Moor aus Schulden“ oder „ein Moor aus Bürokratie“.
Die Firma steckte in einem Moor aus Schulden und konnte sich nicht befreien.
Sumpf und Moor sind dauerhaft nasse Gebiete. Ein Sumpf wird allgemein durch nassen, schlammigen Boden beschrieben, während sich in einem Moor über lange Zeit eine dicke Torfschicht gebildet hat. Ist diese Torfschicht entscheidend, passt Moor genauer.

Das nasse Gebiet am Fluss ist ein Moor mit einer dicken Torfschicht.
Das nasse Gebiet am Fluss ist ein Sumpf mit schlammigem Boden.