münden in
Bezeichnet das Fließen eines Gewässers (z. B. eines Flusses) in ein größeres Gewässer (z. B. ein Meer, einen See oder einen anderen Fluss).
Die Elbe mündet bei Cuxhaven in die Nordsee.

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Bezeichnet das Fließen eines Gewässers (z. B. eines Flusses) in ein größeres Gewässer (z. B. ein Meer, einen See oder einen anderen Fluss).
Die Elbe mündet bei Cuxhaven in die Nordsee.

Das Verb „münden“ ist eng mit dem Nomen „die Mündung“ verwandt. „Die Mündung“ bezeichnet den Ort, an dem ein Fluss endet oder eine Straße auf einen Platz trifft.
Wir machten ein Picknick an der Mündung des kleinen Baches.
Dieses Verb braucht fast immer eine Präposition. Für Gewässer und abstrakte Ergebnisse verwendet man „münden in“ mit Akkusativ. Für Straßen und Wege verwendet man „münden auf“ mit Akkusativ.
Der Rhein mündet in die Nordsee.
In der übertragenen Bedeutung wird „münden“ oft mit abstrakten Nomen kombiniert. Typisch sind: „eine Diskussion mündet in einem Streit“, „die Bemühungen mündeten in einem Erfolg“ oder „die Suche mündete in einer Enttäuschung“.
Ihre harte Arbeit mündete in der Veröffentlichung ihres ersten Buches.
„führen zu“ und „münden in“ können beide ein Ergebnis oder eine Folge beschreiben. „führen zu“ ist sehr allgemein und neutral: Eine Ursache hat eine bestimmte Folge. „münden in“ klingt bildlicher und betont stärker den Endpunkt eines längeren Prozesses. Es passt oft, wenn eine Entwicklung am Ende in etwas Bestimmtem endet, zum Beispiel in einem Streit oder einer Lösung. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine Folge ausdrücken. Im Alltag ist „führen zu“ oft einfacher und natürlicher. „münden in“ ist genauer, wenn man den Abschluss einer Entwicklung betonen will.

Das lange Gespräch mündete am Ende in einen klaren Plan.
Zu wenig Schlaf führt oft zu Konzentrationsproblemen.