murmeln
Leise, undeutlich und oft in einem monotonen Tonfall sprechen, sodass es für andere schwer verständlich ist.
Er saß in der Ecke und murmelte etwas Unverständliches in seinen Bart.

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Leise, undeutlich und oft in einem monotonen Tonfall sprechen, sodass es für andere schwer verständlich ist.
Er saß in der Ecke und murmelte etwas Unverständliches in seinen Bart.

Das Wort „murmeln“ ist lautmalerisch (onomatopoetisch). Der Klang des Wortes selbst erinnert an das leise, undeutliche oder fließende Geräusch, das es beschreibt.
Das Murmeln der Stimmen im Nebenraum war kaum zu hören.
Der Kontext, insbesondere das Subjekt des Satzes, macht die Bedeutung klar. Menschen murmeln Worte, Wasser (z.B. ein Bach) murmelt als Geräusch und Kinder murmeln als Spiel.
Der Patient murmelte etwas im Schlaf.
Wenn eine Person murmelt, wird dies oft mit Adverbien oder Präpositionalphrasen kombiniert, die das Undeutliche betonen. Häufige Wendungen sind „vor sich hin murmeln“ oder „etwas in seinen Bart murmeln“.
Er war mit der Entscheidung nicht einverstanden und murmelte etwas vor sich hin.
„rauschen“ und „murmeln“ können beide ein leises, gleichmäßiges Geräusch von Wasser beschreiben. „rauschen“ klingt meist etwas stärker, breiter und deutlicher, zum Beispiel bei einem Fluss, Regen oder Wind. „murmeln“ passt besonders zu einem kleinen Bach oder Wasser, das ruhig und leise fließt. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide Naturgeräusche beschreiben. Wenn das Geräusch voller und stärker ist, ist „rauschen“ natürlicher. Wenn es klein, ruhig und sanft klingt, passt „murmeln“ besser.

Neben dem Weg murmelt ein kleiner Bach zwischen den Steinen.
Am Morgen rauscht der Fluss hinter dem Campingplatz.