
nachfolgen
Hinter jemandem oder etwas hergehen oder herfahren und ihm folgen.
Die Kinder folgten ihren Eltern dicht nach.
nachfolgen – folgte nach – ist nachgefolgt
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Hinter jemandem oder etwas hergehen oder herfahren und ihm folgen.
Die Kinder folgten ihren Eltern dicht nach.

Nach jemandem eine bestimmte Stellung, ein Amt oder eine Aufgabe übernehmen.
Nach dem Rücktritt folgte ihm sein Stellvertreter nach.

Sich an jemandem orientieren und seinem Beispiel oder seinen Lehren folgen.
Viele Menschen folgten dem spirituellen Lehrer nach.
| ich | folge nach |
|---|---|
| du | folgst nach |
| er/sie/es | folgt nach |
| wir | folgen nach |
| ihr | folgt nach |
| sie | folgen nach |
| ich | folgte nach |
|---|---|
| du | folgtest nach |
| er/sie/es | folgte nach |
| wir | folgten nach |
| ihr | folgtet nach |
| sie | folgten nach |
| ich | bin nachgefolgt |
|---|---|
| du | bist nachgefolgt |
| er/sie/es | ist nachgefolgt |
| wir | sind nachgefolgt |
| ihr | seid nachgefolgt |
| sie | sind nachgefolgt |
| du | folg nach! folge nach! |
|---|---|
| ihr | folgt nach! |
| Sie | folgen Sie nach! |
| ich | war nachgefolgt |
|---|---|
| du | warst nachgefolgt |
| er/sie/es | war nachgefolgt |
| wir | waren nachgefolgt |
| ihr | wart nachgefolgt |
| sie | waren nachgefolgt |
| ich | werde nachfolgen |
|---|---|
| du | wirst nachfolgen |
| er/sie/es | wird nachfolgen |
| wir | werden nachfolgen |
| ihr | werdet nachfolgen |
| sie | werden nachfolgen |
| ich | folge nach |
|---|---|
| du | folgest nach |
| er/sie/es | folge nach |
| wir | folgen nach |
| ihr | folget nach |
| sie | folgen nach |
Für die indirekte Rede.
| ich | folgte nach |
|---|---|
| du | folgtest nach |
| er/sie/es | folgte nach |
| wir | folgten nach |
| ihr | folgtet nach |
| sie | folgten nach |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | nachfolgen |
|---|---|
| mit zu | nachzufolgen |
| Partizip I | nachfolgend |
| Partizip II | nachgefolgt |
„Nachfolgen“ besteht aus „nach“ und „folgen“ und ist trennbar. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe am Satzende, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen; im Infinitiv mit „zu“ heißt es „nachzufolgen“.
Der junge Hund folgt seinem Besitzer überall nach.
Sie hofft, dass ihr Bruder ihr bald nach Berlin nachfolgt.
Es ist nicht leicht, einer berühmten Person nachzufolgen.
Die Person, der man nachfolgt, steht normalerweise im Dativ. Das gilt auch dann, wenn „nachfolgen“ eine Nachfolge in einem Amt oder die Orientierung an einem Vorbild bezeichnet.
Die Touristen folgten ihrem Führer nach.
Die Tochter folgte ihrer Mutter als Firmenchefin nach.
Bei der Bedeutung des Hinterhergehens stehen oft Angaben wie „dicht“, „heimlich“ oder „unauffällig“ bei „nachfolgen“. Häufig geht es um eine Person oder ein Tier, das sich hinter jemandem bewegt.
Der kleine Hund folgte dem Mädchen dicht nach.
Bei einer Nachfolge in einer Position stehen häufig Wörter wie „Amt“, „Stellung“, „Thron“ oder „Rücktritt“ im Kontext. Die Person, die die Position übernimmt, folgt der bisherigen Amtsinhaberin oder dem bisherigen Amtsinhaber nach.
Der Kronprinz folgte seinem Vater auf dem Thron nach.
In der Bedeutung der Orientierung an einer Person erscheint „nachfolgen“ oft im religiösen, spirituellen oder weltanschaulichen Kontext. Signalwörter sind zum Beispiel „Lehrer“, „Vorbild“, „Lehre“ oder „Beispiel“.
Die Jünger verließen ihre Familien, um Jesus nachzufolgen.