nah
Sich in geringer räumlicher oder zeitlicher Entfernung befinden.
Die Bushaltestelle ist ganz nah, nur zwei Minuten zu Fuß.

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Sich in geringer räumlicher oder zeitlicher Entfernung befinden.
Die Bushaltestelle ist ganz nah, nur zwei Minuten zu Fuß.

Die Steigerungsformen von „nah“ sind unregelmäßig und werden sehr häufig gebraucht: „näher“ (Komparativ) und „am nächsten“ (Superlativ).
Komm bitte ein bisschen näher.
Um räumliche Nähe auszudrücken, wird „nah“ oft mit der Präposition „an“ und dem Dativ verwendet.
Wir wohnen nah an einem großen Park.
Um eine enge persönliche Beziehung zu beschreiben, verwendet man die Wendung „jemandem nah sein“ oder „jemandem nah stehen“. Die Person, zu der die Beziehung besteht, steht im Dativ.
Er steht seinen Großeltern sehr nah.
Die Wendung „jemandem nahe gehen“ bedeutet, jemanden emotional zu berühren. Die Person, die das Gefühl hat, steht im Dativ. Das Verb „gehen“ ist hier trennbar.
Der traurige Film ist mir sehr nahe gegangen.
Die Wendung „jemandem etwas nahelegen“ ist eine höfliche Art, etwas zu empfehlen. Die Person, der man etwas empfiehlt, steht im Dativ. Das Verb „legen“ ist hier trennbar.
Ich lege Ihnen nahe, sich gut auf das Gespräch vorzubereiten.
„weit“ und „nah“ beschreiben beide eine Entfernung, aber sie bedeuten das Gegenteil. „Weit“ benutzt man, wenn der Abstand groß ist. „Nah“ benutzt man, wenn der Abstand klein ist. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide oft mit Orten, Wegen oder Terminen vorkommen. Achte auf die Richtung der Aussage: „nicht weit“ bedeutet fast dasselbe wie „nah“. „Nah“ kann auch zeitlich gemeint sein, zum Beispiel ein naher Termin.

Am Telefon sagt sie, dass der Supermarkt ganz nah ist.
Der Arzt wohnt weit von meinen Eltern entfernt.