neidisch
Das Gefühl des Neides empfindend; den Wunsch habend, etwas zu besitzen oder zu können, was eine andere Person hat oder kann. Oft verbunden mit Missgunst.
Sie war neidisch auf den Erfolg ihrer Kollegin.

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Das Gefühl des Neides empfindend; den Wunsch habend, etwas zu besitzen oder zu können, was eine andere Person hat oder kann. Oft verbunden mit Missgunst.
Sie war neidisch auf den Erfolg ihrer Kollegin.

Das Adjektiv „neidisch“ gehört zum Nomen „der Neid“. Wenn du das Nomen kennst, kannst du dir die Bedeutung des Adjektivs leicht erschließen.
Sein Neid auf den Kollegen war für alle offensichtlich.
„Neidisch“ wird fast immer mit der Präposition „auf“ und dem Akkusativ verwendet. Die Struktur lautet: Person A ist neidisch auf Person B oder eine Sache.
Ich bin ein bisschen neidisch auf dein neues Fahrrad.
Eine häufige Handlung im Zusammenhang mit diesem Gefühl ist, „jemanden neidisch machen“ zu wollen. Das Adjektiv wird oft durch Adverbien wie „heimlich“, „ein bisschen“ oder „ziemlich“ abgeschwächt oder verstärkt.
Er postete Urlaubsfotos, nur um seine Freunde neidisch zu machen.
„zufrieden“ und „neidisch“ beschreiben zwei sehr unterschiedliche Haltungen. Wer zufrieden ist, ist mit der eigenen Situation einverstanden. Wer neidisch ist, schaut auf etwas, das eine andere Person hat oder kann, und möchte es selbst auch haben. Der Gegensatz liegt also im Blick auf das Eigene und das Andere: „zufrieden“ bedeutet, dass man nichts vermisst; „neidisch“ bedeutet, dass man etwas bei anderen sieht und es sich wünscht.

Nach der Arbeit ist Yusuf neidisch auf seine Freunde, die schon Urlaub haben.
Zu Hause bist du mit einem einfachen Abendessen zufrieden.