
die Neigung
Eine persönliche Vorliebe, ein Hang oder eine Tendenz zu einer bestimmten Tätigkeit, einem Verhalten oder einem Gefühl.
Er hat eine starke Neigung zur Musik.
Neigung
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Eine persönliche Vorliebe, ein Hang oder eine Tendenz zu einer bestimmten Tätigkeit, einem Verhalten oder einem Gefühl.
Er hat eine starke Neigung zur Musik.

Die schräge Lage oder der Winkel, in dem eine Fläche oder ein Objekt von der Horizontalen oder Vertikalen abweicht.
Die Neigung des Daches ist zu gering, sodass das Wasser nicht gut abfließen kann.

Ein Gefühl der Zuneigung oder Sympathie für eine andere Person.
Sie fühlte eine tiefe Neigung zu ihm, traute sich aber nicht, es zu zeigen.
Das Nomen „Neigung“ ist vom Verb „neigen“ abgeleitet. Das Verb bedeutet sowohl „etwas schräg halten“ als auch „zu etwas tendieren“. Diese Doppelbedeutung findet sich auch im Nomen wieder.
Der alte Baum neigt sich gefährlich über die Straße.
Die Bedeutung von „Neigung“ wird aus dem Kontext klar. Geht es um Physik oder Bau, ist eine Schräge gemeint. Geht es um eine Person, ist Zuneigung gemeint. Bei Verhalten oder Hobbys ist eine Tendenz gemeint.
Die Neigung der Rampe ist für Rollstuhlfahrer zu steil.
Um eine persönliche Tendenz auszudrücken, verwendet man die feste Struktur „eine Neigung zu etwas haben“. Dem „zu“ folgt immer der Dativ.
Er hat eine Neigung zu schnellen Autos.
Wenn „Neigung“ Zuneigung zu einer Person bedeutet, wird es oft mit den Verben „fühlen“ oder „empfinden“ kombiniert.
Er hat schon lange eine heimliche Neigung für sie empfunden.
Tendenz und Neigung können beide eine persönliche Art des Denkens oder Handelns beschreiben. Tendenz stellt sie eher als wiederkehrendes, beobachtbares Muster dar. Neigung bezeichnet direkter die persönliche Vorliebe oder innere Bereitschaft zu diesem Verhalten.

Lena hat die Neigung, Aufgaben lieber allein zu erledigen.
Bei mehreren Projekten zeigte Lena die Tendenz, Aufgaben lieber allein zu erledigen.