die Nervosität
Ein Zustand der inneren Unruhe, Anspannung oder Ängstlichkeit, oft vor einem wichtigen oder schwierigen Ereignis.
Vor der Prüfung konnte sie ihre Nervosität kaum verbergen.

Nervosität
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Ein Zustand der inneren Unruhe, Anspannung oder Ängstlichkeit, oft vor einem wichtigen oder schwierigen Ereignis.
Vor der Prüfung konnte sie ihre Nervosität kaum verbergen.

„Nervosität“ leitet sich vom Adjektiv „nervös“ ab. Die Endung „-ität“ wird oft bei Wörtern fremdsprachiger Herkunft verwendet, um ein abstraktes Nomen zu bilden.
Seine Nervosität vor dem Auftritt war deutlich spürbar.
Häufige Verben im Zusammenhang mit „Nervosität“ sind „zeigen“, „verbergen“, „ablegen“ oder „bekämpfen“. Man kann auch „große“ oder „leichte“ Nervosität empfinden.
Er versuchte, seine Nervosität mit einem Lächeln zu verbergen.
Die Präposition „vor“ beschreibt die Ursache einer körperlichen Reaktion („vor Nervosität zittern“). Die Präposition „aus“ beschreibt den Grund für eine Handlung („aus Nervosität einen Fehler machen“).
Ihre Hände zitterten vor Nervosität.
„die Angst“ und „die Nervosität“ können beide vor schwierigen Situationen auftreten. „Angst“ ist stärker und hat mehr mit Gefahr, Bedrohung oder großer Sorge zu tun. „Nervosität“ meint eher innere Unruhe und Anspannung, zum Beispiel vor einer Prüfung, einem Termin oder einem Gespräch. Lernende können die Wörter verwechseln, weil Nervosität manchmal auch ängstlich wirkt. Als Orientierung: Wenn man sich wirklich fürchtet, sagt man „Angst“. Wenn man angespannt ist, aber die Situation nicht unbedingt gefährlich ist, passt „Nervosität“ besser.

Vor dem Vorstellungsgespräch merkt man Sofia ihre Nervosität deutlich an.
Nach dem Unfall im Verkehr hatte die Mitarbeiterin lange Angst vor dem Autofahren.