die Anspannung
Ein Zustand innerer Unruhe, Nervosität oder psychischen Stresses, oft vor einer wichtigen oder schwierigen Situation.
Vor der Prüfung war die Anspannung im Raum deutlich zu spüren.

Anspannung
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Ein Zustand innerer Unruhe, Nervosität oder psychischen Stresses, oft vor einer wichtigen oder schwierigen Situation.
Vor der Prüfung war die Anspannung im Raum deutlich zu spüren.

Das Wort leitet sich vom Verb „anspannen“ ab. Es beschreibt den Zustand, der eintritt, wenn etwas angespannt wird – sei es die Psyche oder ein Muskel.
Vor dem Wettkampf spannte er jeden Muskel bewusst an.
Ob psychischer Stress oder muskuläre Verspannung gemeint ist, erkennen Sie am Kontext. Wörter wie „Prüfung“ oder „Stress“ deuten auf die psychische Bedeutung hin, während Körperteile wie „Nacken“ oder „Muskeln“ auf die körperliche Bedeutung verweisen.
Die Anspannung vor dem Vorstellungsgespräch war enorm.
Für psychischen Stress verwendet man oft die Wendung „unter Anspannung stehen“. Man kann auch „Anspannung spüren“ oder „Anspannung abbauen“.
Die Verhandlungsführer standen während der gesamten Konferenz unter großer Anspannung.
Im medizinischen oder sportlichen Kontext spricht man oft von „muskulärer Anspannung“. Typische Verben in diesem Zusammenhang sind „lösen“ oder „lockern“.
Yoga-Übungen helfen dabei, muskuläre Anspannungen zu lösen.
„der Druck“ und „die Anspannung“ können beide Stress vor oder in einer schwierigen Situation beschreiben. „Druck“ kommt oft von außen: Man muss etwas schaffen, jemand erwartet etwas oder die Zeit ist knapp. „Anspannung“ beschreibt stärker den inneren Zustand: Man ist nervös, unruhig oder kann sich schlecht entspannen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil Druck oft zu Anspannung führt. Man sagt eher „unter Druck stehen“, wenn die Anforderungen im Vordergrund stehen, und eher „Anspannung spüren“, wenn es um das Gefühl im Körper oder Kopf geht.

Kurz vor dem Ergebnis war die Anspannung im Raum deutlich zu spüren.
Vor dem Termin stand der Fahrer unter großem Druck.