
die Aufregung
Ein Zustand starker emotionaler Anspannung, der durch ein bevorstehendes Ereignis ausgelöst wird und positiv (Vorfreude) oder negativ (Nervosität, Angst) sein kann.
Vor der Prüfung war die Aufregung im ganzen Raum spürbar.
Aufregung
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Ein Zustand starker emotionaler Anspannung, der durch ein bevorstehendes Ereignis ausgelöst wird und positiv (Vorfreude) oder negativ (Nervosität, Angst) sein kann.
Vor der Prüfung war die Aufregung im ganzen Raum spürbar.

Ein Zustand von Unruhe, Hektik oder öffentlichem Interesse, der durch ein bestimmtes Ereignis oder eine Nachricht verursacht wird.
Der plötzliche Stromausfall sorgte für große Aufregung in der Stadt.
„Aufregung“ gehört zur Wortfamilie von „aufregen“. Das Verb „sich aufregen“ bedeutet, emotional erregt oder wütend zu werden. Das Adjektiv „aufgeregt“ beschreibt den Zustand, in dem man sich befindet.
Reg dich nicht so auf, es ist alles in Ordnung!
Die Bedeutung hängt vom Kontext ab. Bezieht sich die „Aufregung“ auf eine einzelne Person und deren inneres Gefühl (oft mit „vor“), ist Nervosität oder Vorfreude gemeint. Bezieht sie sich auf ein öffentliches Ereignis (oft mit „um“), ist eine allgemeine Unruhe oder ein Tumult gemeint.
Vor seinem ersten Auftritt zitterte er vor Aufregung.
Um den Grund für eine starke emotionale oder körperliche Reaktion auszudrücken, wird „Aufregung“ oft mit der Präposition „vor“ (+ Dativ) verwendet. Typische Formulierungen sind „vor Aufregung zittern“, „vor Aufregung rot werden“ oder „vor Aufregung kaum sprechen können“.
Sie konnte vor lauter Aufregung die ganze Nacht nicht schlafen.
Wenn es um öffentliche Unruhe geht, wird „Aufregung“ oft mit dem Verb „sorgen für“ kombiniert. Eine Nachricht oder ein Ereignis „sorgt für große Aufregung“.
Die Entscheidung des Politikers sorgte landesweit für Aufregung.
Die Spannung richtet sich darauf, wie eine offene Situation ausgeht. Die Aufregung bezeichnet dagegen die starke emotionale Reaktion einer Person, etwa Freude oder Nervosität. Bei einem knappen Filmende können beide zugleich vorhanden sein: Der Film erzeugt Spannung, die Zuschauerin empfindet Aufregung.

Kurz vor demselben Filmende spürt Nina starke Aufregung, weil sie um die Hauptfigur bangt.
Kurz vor dem Filmende steigt die Spannung, weil der Ausgang noch offen ist.