die Not
Eine sehr schwierige Situation, in der jemandem das Nötigste zum Leben fehlt, wie Geld oder Nahrung. Es kann auch eine allgemeine Lage großer Gefahr oder Bedrängnis beschreiben.
Durch die Überschwemmung gerieten viele Familien in große Not.

Not
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Eine sehr schwierige Situation, in der jemandem das Nötigste zum Leben fehlt, wie Geld oder Nahrung. Es kann auch eine allgemeine Lage großer Gefahr oder Bedrängnis beschreiben.
Durch die Überschwemmung gerieten viele Familien in große Not.

Das Wort „Not“ ist ein sehr produktiver Bestandteil von zusammengesetzten Nomen. Es bedeutet dann meist „für den Notfall“ oder „dringend“.
Im Brandfall benutzen Sie bitte den Notausgang.
„Die Not“ ist ein deutsches Nomen und bedeutet „Bedrängnis“ oder „Elend“. Es hat nichts mit dem englischen Verneinungswort „not“ zu tun, auch wenn die Schreibweise identisch ist.
Viele Menschen litten nach dem Krieg große Not.
Im Zusammenhang mit Armut oder Gefahr wird „Not“ oft mit bestimmten Verben kombiniert. Typische Wendungen sind „in Not geraten“, „Not leiden“ oder „jemandem in der Not helfen“.
Durch die Krankheit ist die Familie in finanzielle Not geraten.
Der feste Ausdruck „zur Not“ kann am Anfang des Satzes (Position 1) oder in der Satzmitte stehen. Steht er am Anfang, folgt direkt das Verb.
Zur Not können wir auch zu Fuß gehen.
Die Wendung „seine Not mit etwas haben“ bedeutet „Schwierigkeiten haben“. Das Possessivpronomen („seine“, „ihre“, „meine“) passt sich dabei an die Person an, die die Schwierigkeiten hat.
Ich habe meine liebe Not mit der neuen Software.
„die Not“ und „die Mühe“ können beide ausdrücken, dass etwas schwer ist. Der Unterschied ist aber wichtig: „Mühe“ meint vor allem Anstrengung oder Schwierigkeiten bei einer Aufgabe. „Not“ ist stärker und meint normalerweise eine ernste Lage, in der jemand Hilfe braucht oder etwas Wichtiges fehlt. Verwechselbar sind sie besonders in Wendungen wie „seine Not haben mit“ und „Mühe haben“. Dort bedeuten beide, dass etwas schwerfällt. In normalen Situationen sagt man aber eher „Mühe“, wenn es um Lernen, Arbeit oder Verstehen geht. „Not“ passt eher bei großer Bedrängnis oder in festen Wendungen.

Tom hat seine Not mit dem neuen Computerprogramm.
Meine Nachbarin hat Mühe, die schweren Einkaufstaschen zu tragen.