
das Elend
Ein Zustand großen Leids, extremer Armut, Not oder Kummers.
Viele Menschen in den Kriegsgebieten leben in unvorstellbarem Elend.
Elend
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Ein Zustand großen Leids, extremer Armut, Not oder Kummers.
Viele Menschen in den Kriegsgebieten leben in unvorstellbarem Elend.

Umgangssprachlich und oft abwertend für eine Person oder Sache, die einen jämmerlichen, bemitleidenswerten Eindruck macht.
Schau dir das Elend an, diese alte Hütte fällt ja gleich zusammen!
Das Wort „Elend“ kommt vom althochdeutschen „elilenti“, was „in einem fremden Land“ oder „im Exil“ bedeutete. Da ein Leben in der Fremde oft mit Leid und Not verbunden war, hat das Wort seine heutige Bedeutung von „großem Leid“ erhalten.
Die Flüchtlinge hoffen, dem Elend in ihrer Heimat zu entkommen.
In seiner Hauptbedeutung ist „Elend“ ein nicht zählbares Nomen. Man verwendet es mit „viel“, „groß“ oder ohne Artikel, aber nicht mit Zahlen oder im Plural.
Der Krieg brachte großes Elend über das Land.
Häufige Ausdrücke sind „im Elend leben“, „das Elend der Welt“ oder „Elend lindern“. Es beschreibt oft einen Zustand, der durch Armut, Krieg oder Naturkatastrophen verursacht wird.
Viele Hilfsorganisationen versuchen, das Elend in der Region zu lindern.
Diese Verwendung ist stark umgangssprachlich und drückt Mitleid oder Verachtung aus. Sie wird oft mit einem Demonstrativpronomen wie „dieses“ oder „das“ verwendet, um auf etwas oder jemanden zu zeigen.
Zieh dir eine Jacke an, du Elend, sonst wirst du noch krank!
„Das Leid“ bezeichnet vor allem den körperlichen oder seelischen Schmerz, den ein Mensch erfährt. „Das Elend“ meint eher seine gesamte beklagenswerte Lebenslage, besonders bei großer Armut oder Not. Eine elende Lage kann also viel Leid verursachen.

Ohne Wohnung, Geld und genug Essen lebte er im Elend.
Der Verlust seiner Wohnung verursachte ihm großes Leid.