
paranoid
Umgangssprachlich für übertrieben misstrauisch und argwöhnisch gegenüber anderen, ohne dass ein realer Grund dafür besteht.
Sei nicht so paranoid, niemand liest deine E-Mails mit.
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Umgangssprachlich für übertrieben misstrauisch und argwöhnisch gegenüber anderen, ohne dass ein realer Grund dafür besteht.
Sei nicht so paranoid, niemand liest deine E-Mails mit.

In einem psychischen Zustand, der durch Wahnvorstellungen, insbesondere Verfolgungswahn, gekennzeichnet ist; an Paranoia leidend.
Der Patient war paranoid und glaubte, dass man ihn vergiften wolle.
Die Bedeutung hängt stark vom Kontext ab. Im Alltag beschreibt „paranoid“ übertriebenes Misstrauen. In einem medizinischen oder psychologischen Kontext bezeichnet es eine ernsthafte psychische Störung.
Er ist total paranoid und denkt, alle reden hinter seinem Rücken über ihn.
In der Umgangssprache wird „paranoid“ oft als Übertreibung verwendet, um jemanden zu beschreiben, der sich grundlos Sorgen macht oder misstrauisch ist. Es wird oft mit Adverbien wie „total“ oder „komplett“ verstärkt.
Du musst nicht gleich paranoid werden, nur weil dein Chef dich kurz angesehen hat.
Im klinischen Sinne ist „paranoid“ ein Fachbegriff. Man findet ihn oft in Kombination mit anderen Fachwörtern wie „paranoide Schizophrenie“ oder „paranoide Wahnvorstellungen“.
Menschen mit einer paranoiden Persönlichkeitsstörung haben ein tiefes Misstrauen gegenüber anderen.
Misstrauisch und paranoid können beide Zweifel an anderen ausdrücken. Misstrauisch bedeutet allgemein, jemandem oder etwas nicht zu trauen, und kann einen nachvollziehbaren Anlass haben. Paranoid bezeichnet umgangssprachlich ein übertriebenes Misstrauen ohne realen Grund und wirkt deshalb deutlich stärker.

Obwohl alle Antworten schlüssig waren, wurde sie paranoid und vermutete eine Lüge.
Nach mehreren widersprüchlichen Antworten wurde sie misstrauisch.