paranoid
Umgangssprachlich für übertrieben misstrauisch und argwöhnisch gegenüber anderen, ohne dass ein realer Grund dafür besteht.
Sei nicht so paranoid, niemand liest deine E-Mails mit.

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Umgangssprachlich für übertrieben misstrauisch und argwöhnisch gegenüber anderen, ohne dass ein realer Grund dafür besteht.
Sei nicht so paranoid, niemand liest deine E-Mails mit.

Die Bedeutung hängt stark vom Kontext ab. Im Alltag beschreibt „paranoid“ übertriebenes Misstrauen. In einem medizinischen oder psychologischen Kontext bezeichnet es eine ernsthafte psychische Störung.
Er ist total paranoid und denkt, alle reden hinter seinem Rücken über ihn.
In der Umgangssprache wird „paranoid“ oft als Übertreibung verwendet, um jemanden zu beschreiben, der sich grundlos Sorgen macht oder misstrauisch ist. Es wird oft mit Adverbien wie „total“ oder „komplett“ verstärkt.
Du musst nicht gleich paranoid werden, nur weil dein Chef dich kurz angesehen hat.
Im klinischen Sinne ist „paranoid“ ein Fachbegriff. Man findet ihn oft in Kombination mit anderen Fachwörtern wie „paranoide Schizophrenie“ oder „paranoide Wahnvorstellungen“.
Menschen mit einer paranoiden Persönlichkeitsstörung haben ein tiefes Misstrauen gegenüber anderen.
„verrückt“ und „paranoid“ können beide beschreiben, dass jemand nicht normal oder nicht vernünftig wirkt. Der wichtige Unterschied ist: „paranoid“ meint besonders starkes Misstrauen, also die Angst, dass andere einem schaden wollen, obwohl es keinen klaren Grund gibt. „verrückt“ ist viel allgemeiner und kann seltsames Verhalten, eine komische Idee oder eine chaotische Situation beschreiben. Man kann die Wörter verwechseln, wenn jemand übertrieben reagiert. Aber nur wenn es wirklich um Misstrauen oder Verfolgungsangst geht, passt „paranoid“ genauer.

Nach dem Streit wurde Tom paranoid und dachte, alle Kollegen redeten über ihn.
Es war verrückt, mitten in der Nacht noch einen Kuchen zu backen.