die Pelle
Die dünne Haut oder Hülle einer Wurst.
Isst du bei der Wiener Wurst die Pelle mit?

Pelle
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Die dünne Haut oder Hülle einer Wurst.
Isst du bei der Wiener Wurst die Pelle mit?

„Pelle“ ist ein umgangssprachliches Wort. In formelleren Kontexten oder in der Schriftsprache würde man eher „Haut“ (bei Wurst), „Schale“ (bei Kartoffeln) oder „Haut“ (bei Menschen) verwenden.
Zieh bitte die Pelle von der Wurst, bevor du sie isst.
Das Wort „Pelle“ ist vor allem in Nord- und Westdeutschland verbreitet. In Süddeutschland oder Österreich sind andere Begriffe wie „Haut“ oder „Schale“ üblicher.
In Norddeutschland isst man Pellkartoffeln mit Quark.
Die Redewendung „jemandem auf die Pelle rücken“ ist fest. Die Person, die bedrängt wird, steht immer im Dativ. Die Wendung beschreibt aufdringliches Verhalten.
Hör auf, mir so auf die Pelle zu rücken, ich brauche etwas Platz!
In der Bedeutung „Schale“ ist „Pelle“ sehr stark mit Kartoffeln verbunden. Das bekannteste Beispiel ist das Gericht „Pellkartoffeln“, also Kartoffeln, die mit ihrer Schale gekocht werden.
Pellkartoffeln sind schnell gemacht und sehr gesund.
Wenn es um die menschliche Haut geht, gibt es die Redewendung „sich in seiner Pelle wohlfühlen“. Sie bedeutet, dass man mit sich selbst und seinem Körper zufrieden ist.
Seit er regelmäßig Sport treibt, fühlt er sich in seiner Pelle wieder richtig wohl.
„die Haut“ und „die Pelle“ können beide eine dünne äußere Hülle meinen. „Haut“ ist das neutrale Wort für den Körper von Menschen und Tieren und auch für dünne Schichten bei manchen Lebensmitteln. „Pelle“ benutzt man eher bei Wurst, Kartoffeln oder Zwiebeln. Für die Haut eines Menschen ist „Pelle“ umgangssprachlich und kann grob oder abfällig klingen. Deshalb können Lernende die Wörter verwechseln, sollten aber vorsichtig sein: In normalen oder höflichen Situationen ist bei Menschen „Haut“ die richtige Wahl.

Beim Frühstück ziehe ich die Pelle von der Wurst ab.
Johanna cremt ihre Haut ein, weil sie im Winter schnell trocken wird.