pendeln
Regelmäßig eine Strecke zwischen dem Wohnort und dem Arbeits- oder Ausbildungsort zurücklegen.
Sie muss jeden Tag eine Stunde mit dem Zug zur Arbeit pendeln.

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Regelmäßig eine Strecke zwischen dem Wohnort und dem Arbeits- oder Ausbildungsort zurücklegen.
Sie muss jeden Tag eine Stunde mit dem Zug zur Arbeit pendeln.

Das Verb „pendeln“ ist eng mit dem Nomen „das Pendel“ (pendulum) verwandt. Die Grundidee einer regelmäßigen Hin- und Herbewegung verbindet alle Bedeutungen des Wortes.
Die Kugel pendelte an einem langen Seil hin und her.
Der Kontext macht die Bedeutung klar: Geht es um Personen und den Weg zur Arbeit, ist „pendeln“ das Fahren (m01). Geht es um Objekte, ist es das Schwingen (m02). Geht es um Gefühle oder Werte, ist es das Schwanken (m03).
Viele Studenten pendeln täglich zur Universität.
Beim Pendeln zur Arbeit wird oft die Struktur „pendeln zwischen [Ort A] und [Ort B]“ verwendet. Auch die Angabe der Richtung mit „von ... nach“ oder „zu“ ist üblich.
Er pendelt jeden Tag zwischen Berlin und Potsdam.
Auch für die abstrakte Bedeutung wird oft die Struktur „pendeln zwischen [Zustand A] und [Zustand B]“ genutzt. Dies beschreibt eine Schwankung zwischen zwei abstrakten Polen.
Die Aktienkurse pendelten den ganzen Tag zwischen Gewinnen und Verlusten.
„fahren“ und „pendeln“ können beide bedeuten, dass man sich mit einem Fahrzeug von einem Ort zu einem anderen bewegt. „fahren“ ist allgemein: Man kann einmalig, regelmäßig, kurz oder weit fahren. „pendeln“ ist spezieller und bedeutet, dass jemand regelmäßig zwischen Wohnort und Arbeit oder Ausbildung hin- und herfährt. Lernende könnten die Wörter verwechseln, weil Pendeln auch eine Art Fahren ist. Wenn die regelmäßige Strecke zur Arbeit oder Schule wichtig ist, sagt man „pendeln“. Für eine einzelne Fahrt oder eine Reise ist „fahren“ natürlicher.

Sofia pendelt jeden Morgen mit der Bahn zur Universität.
Am Samstag fahren wir mit dem Zug nach Hamburg.