
baumeln
Locker und schwingend herabhängen und sich dabei leicht hin und her bewegen.
Er saß auf der Mauer und ließ die Beine baumeln.
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Locker und schwingend herabhängen und sich dabei leicht hin und her bewegen.
Er saß auf der Mauer und ließ die Beine baumeln.

Eine feste Wendung, die bedeutet, sich zu entspannen, nichts zu tun und die Sorgen zu vergessen.
Im Urlaub will ich einfach nur am Strand liegen und die Seele baumeln lassen.
Die Endung „-eln“ deutet oft eine wiederholte, leichte oder spielerische Bewegung an. „Baumeln“ beschreibt also nicht ein einmaliges Hängen, sondern eine kontinuierliche, sanfte Schwingbewegung.
An ihrem Schlüsselbund baumelte ein kleiner Teddybär.
Das Verb „baumeln“ wird sehr oft in Verbindung mit Körperteilen verwendet, die frei herabhängen. Typische Formulierungen sind „die Beine baumeln lassen“ oder „mit den Füßen baumeln“.
Die Kinder saßen auf der Brücke und ließen ihre Beine über dem Wasser baumeln.
Die Redewendung „die Seele baumeln lassen“ ist eine feste Einheit. Sie bedeutet, sich vollständig zu entspannen. Die Struktur ist immer „[Person] lässt die Seele baumeln“.
Nach einer anstrengenden Woche freue ich mich darauf, am Wochenende einfach die Seele baumeln zu lassen.
Beide Wörter beschreiben etwas, das locker nach unten hängt. „Hängen“ nennt vor allem den Zustand, während „baumeln“ zusätzlich die leichte Bewegung hin und her betont. Verwende „hängen“, wenn die Lage wichtig ist, und „baumeln“, wenn sich der Gegenstand sichtbar bewegt.

Die Lichterkette baumelt am Balkon leicht im Wind.
Die Lichterkette hängt am Balkon und bleibt ganz ruhig.