
die Rache
Eine Handlung, mit der jemandem für ein erlittenes Unrecht oder eine Kränkung gezielt Schaden zugefügt wird; eine Vergeltung.
Aus Angst vor der Rache seiner Feinde verließ er die Stadt.
Rache
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Eine Handlung, mit der jemandem für ein erlittenes Unrecht oder eine Kränkung gezielt Schaden zugefügt wird; eine Vergeltung.
Aus Angst vor der Rache seiner Feinde verließ er die Stadt.

Die feste Wendung, um den Akt der Vergeltung aktiv auszuführen.
Der Held des Films schwor, an den Mördern seiner Familie Rache zu nehmen.
Um den Grund für die Rache auszudrücken, verwendet man „aus Rache“ (Motiv) oder „Rache für“ + Akkusativ (konkreter Anlass). Das Ziel der Rache wird mit „an“ + Dativ verbunden.
Er handelte aus blinder Rache.
Häufige Verben im Zusammenhang mit Rache sind „Rache üben“ (die Tat ausführen) und „auf Rache sinnen“ (die Tat planen).
Der verstoßene Prinz sann auf Rache an seinem Bruder.
„Rache“ wird oft mit bestimmten Adjektiven beschrieben, die ihre Art näher bestimmen. Häufige Kombinationen sind „süße Rache“, „grausame Rache“ oder „persönliche Rache“.
Für ihn war es die süße Rache, am Ende doch noch zu gewinnen.
Die Wendung „Rache nehmen“ ist die aktivste und häufigste Art, die Handlung auszudrücken. Die Person, an der man sich rächt, steht dabei immer im Dativ, eingeleitet von der Präposition „an“.
Sie schwor, an dem Dieb Rache zu nehmen.
Beide Wörter können eine Vergeltung für erlittenes Unrecht bezeichnen. Rache betont stärker den persönlichen Wunsch, jemandem gezielt zu schaden, während Abrechnung das bildhafte Begleichen einer offenen Rechnung und oft einen demonstrativen Abschluss hervorhebt. Für ein persönliches Vergeltungsmotiv passt Rache, für den endgültigen Gegenschlag auch Abrechnung.

Aus Rache zerkratzte er das Auto seines Nachbarn.
Nach dem Verrat kündigte sie eine schonungslose Abrechnung mit ihrem früheren Geschäftspartner an.