der Raubüberfall
Eine Straftat, bei der jemandem mit Gewalt oder durch Androhung von Gewalt Eigentum entwendet wird.
Die Polizei untersucht den Raubüberfall auf die Bank von gestern Abend.

Raubüberfall
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Eine Straftat, bei der jemandem mit Gewalt oder durch Androhung von Gewalt Eigentum entwendet wird.
Die Polizei untersucht den Raubüberfall auf die Bank von gestern Abend.

Das Wort setzt sich aus „der Raub“ (robbery) und „der Überfall“ (attack) zusammen. Es beschreibt also wörtlich einen Überfall, bei dem etwas mit Gewalt gestohlen wird.
Der Raubüberfall dauerte nur wenige Minuten.
Um das Ziel des Überfalls zu nennen, verwendet man die Präposition „auf“ gefolgt vom Akkusativ.
Die Nachrichten berichteten über einen Raubüberfall auf ein Postamt.
Im Zusammenhang mit einem Raubüberfall werden oft die Verben „begehen“ oder „verüben“ benutzt. Eine Person kann auch „Opfer eines Raubüberfalls werden“.
Die Täter, die den Raubüberfall begangen haben, sind noch flüchtig.
„der Diebstahl“ und „der Raubüberfall“ haben beide damit zu tun, dass jemand fremdes Eigentum wegnimmt. Der wichtige Unterschied ist die Gewalt. Bei einem „Diebstahl“ nimmt jemand etwas weg, oft heimlich oder ohne direkten Kontakt zum Opfer. Bei einem „Raubüberfall“ wird Gewalt benutzt oder angedroht, zum Beispiel mit einer Waffe. Die Wörter können verwechselt werden, weil in beiden Fällen etwas gestohlen wird. Wenn es um heimliches Wegnehmen geht, passt „Diebstahl“; wenn Menschen bedroht oder angegriffen werden, ist „Raubüberfall“ genauer.

Nach dem Raubüberfall auf die Bank suchte die Polizei nach Zeugen.
Im Zug bemerkte Lisa den Diebstahl erst, als ihr Handy weg war.