der Raub
Die gewaltsame oder heimliche Wegnahme von fremdem Eigentum; ein schwerer Diebstahl.
Der bewaffnete Raub der Bank wurde von Überwachungskameras aufgezeichnet.

Raub
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Die gewaltsame oder heimliche Wegnahme von fremdem Eigentum; ein schwerer Diebstahl.
Der bewaffnete Raub der Bank wurde von Überwachungskameras aufgezeichnet.

Das Nomen „der Raub“ ist direkt mit dem Verb „rauben“ verbunden. Wenn jemand etwas raubt, begeht diese Person einen Raub.
Die Polizei untersucht den Raub und sucht nach den Tätern, die die Juwelen geraubt haben.
„Raub“ ist ein häufiges Grundwort in zusammengesetzten Nomen, die eine bestimmte Art des Raubes beschreiben. Beispiele sind Bankraub, Kunstraub oder Datenraub.
Der spektakuläre Kunstraub aus dem Museum beherrschte die Schlagzeilen.
Im juristischen oder polizeilichen Kontext wird oft die Wendung „einen Raub begehen“ verwendet. Man spricht auch von einem „bewaffneten Raub“ oder einem „Raub auf“ ein bestimmtes Ziel.
Die Täter begingen einen Raub auf einen Geldtransporter.
In der übertragenen Bedeutung wird „Raub“ oft mit dem Genitiv oder der Präposition „an“ (+ Dativ) verwendet, um den Verlust von etwas Abstraktem zu beschreiben. Typisch sind „der Raub der Zeit“ oder „ein Raub an meinen Nerven“.
Ständige Meetings ohne Ergebnis sind ein Raub meiner wertvollen Arbeitszeit.
„der Verlust“ und „der Raub“ können beide damit zu tun haben, dass etwas weg ist. Der wichtigste Unterschied ist: „der Verlust“ beschreibt das Ergebnis, also dass man etwas nicht mehr hat. „Der Raub“ beschreibt die Handlung oder Ursache, wenn jemand etwas gewaltsam oder heimlich wegnimmt. Im übertragenen Sinn kann „Raub“ auch bedeuten, dass einem Zeit, Energie oder Ruhe genommen wird. Dann ist es stärker und bildlicher als „Verlust“.

Nach dem Raub vor dem Bahnhof rief der Verkäufer sofort die Polizei.
Der Verlust ihres Handys ärgerte Lisa den ganzen Tag.