
rausfinden
Etwas durch Nachdenken, Suchen oder Fragen entdecken, ermitteln oder in Erfahrung bringen. Umgangssprachliche Form von herausfinden.
Ich muss noch rausfinden, wann der Zug morgen früh abfährt.
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Etwas durch Nachdenken, Suchen oder Fragen entdecken, ermitteln oder in Erfahrung bringen. Umgangssprachliche Form von herausfinden.
Ich muss noch rausfinden, wann der Zug morgen früh abfährt.

Den Weg aus einem Ort, einem Gebäude oder einer unübersichtlichen Situation finden. Umgangssprachliche Form von herausfinden.
Wir haben uns im Wald verlaufen und finden nicht mehr raus.
„Rausfinden“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „raus“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Finde bitte raus, wann der Bus fährt.
„Rausfinden“ ist die umgangssprachliche und sehr häufige Form von „herausfinden“. In der gesprochenen Sprache wird es fast immer bevorzugt.
Ich rufe kurz an und finde raus, ob das Geschäft noch offen hat.
Geht es um Informationen, steht „rausfinden“ oft mit einem Nebensatz (z.B. mit „was“, „ob“, „wie“). Geht es um einen physischen Weg, steht es oft allein oder mit der Präposition „aus“.
Wir müssen rausfinden, wer das getan hat.
Erfahren bedeutet hier, eine Information zu erhalten, zum Beispiel durch eine Mitteilung. Rausfinden bezeichnet dagegen das aktive Entdecken oder Ermitteln durch Suchen, Fragen oder Nachdenken. Entscheidend ist also, ob die Information mitgeteilt oder selbst ermittelt wurde.

Durch mehrere Anrufe fand Mia den neuen Termin raus.
Von der Sekretärin erfuhr Mia den neuen Termin.