
aufwärts
Beschreibt eine Bewegung oder Richtung von einem tieferen zu einem höheren Punkt.
Wir stiegen den steilen Pfad langsam aufwärts.
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Beschreibt eine Bewegung oder Richtung von einem tieferen zu einem höheren Punkt.
Wir stiegen den steilen Pfad langsam aufwärts.

Im übertragenen Sinne eine positive Entwicklung oder Verbesserung einer Situation, z.B. in der Wirtschaft oder der persönlichen Stimmung.
Nach der Krise geht es mit der Wirtschaft endlich wieder aufwärts.
Das Wort besteht aus „auf" (nach oben) und der Richtungssilbe „-wärts". Diese Silbe findest du in vielen Richtungsadverbien wie „abwärts" (nach unten), „vorwärts" (nach vorne) oder „rückwärts" (nach hinten).
Der Ballon stieg langsam aufwärts in den Himmel.
Die übertragene Bedeutung erkennst du fast immer an der festen Wendung „es geht aufwärts". Spricht man hingegen von einer konkreten Bewegung, wird es oft mit Verben wie „gehen", „steigen" oder „fahren" kombiniert.
Wir müssen den Berg noch zwei Kilometer aufwärts gehen.
Um eine positive Entwicklung auszudrücken, wird fast immer die unpersönliche Wendung „es geht aufwärts" verwendet. Man kann auch sagen, womit es aufwärts geht, indem man „mit" + Dativ hinzufügt.
Nach langer Krankheit geht es mit ihm endlich wieder aufwärts.
Rauf ist umgangssprachlich und bezeichnet eine Bewegung nach oben, oft zu einem genannten höheren Ort. Aufwärts hebt stärker die Richtung oder den ansteigenden Verlauf hervor. Bei vielen konkreten Bewegungen sind beide möglich, aber die Perspektive ist etwas anders.

Vom Eingang führt die Treppe steil aufwärts zum Aussichtsturm.
Wir gehen jetzt rauf auf den Aussichtsturm.