die Rechtfertigung
Ein Grund oder eine Erklärung, die eine Handlung, eine Entscheidung oder eine Meinung als richtig, vernünftig oder notwendig erscheinen lässt.
Für sein unhöfliches Verhalten gab es keinerlei Rechtfertigung.

Rechtfertigung
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Ein Grund oder eine Erklärung, die eine Handlung, eine Entscheidung oder eine Meinung als richtig, vernünftig oder notwendig erscheinen lässt.
Für sein unhöfliches Verhalten gab es keinerlei Rechtfertigung.

Das Wort setzt sich aus „Recht“ und „fertigen“ zusammen. „Etwas recht fertigen“ bedeutet, es als richtig oder gerecht darzustellen. Eine Rechtfertigung ist also der Versuch, eine Handlung als legitim zu beweisen.
Er suchte nach einer Rechtfertigung für seine Verspätung.
„Die Rechtfertigung“ ist das Nomen zum Verb „sich rechtfertigen“. Wenn eine Person sich rechtfertigt, gibt sie eine Rechtfertigung für ihr Handeln.
Er musste sich vor seinem Chef für den Fehler rechtfertigen.
Wenn man den Grund oder die Sache nennt, für die eine Rechtfertigung gilt, verwendet man die Präposition „für“ gefolgt vom Akkusativ.
Es gibt keine Rechtfertigung für ein solches Verhalten.
Die theologische Bedeutung erkennen Sie an einem religiösen Kontext. Wörter wie „Gott“, „Glaube“, „Sünde“ oder „Gnade“ machen deutlich, dass es nicht um eine alltägliche Entschuldigung geht.
In der Vorlesung ging es um die Rechtfertigungslehre bei Martin Luther.
„die Erklärung“ und „die Rechtfertigung“ können beide einen Grund für eine Handlung oder Entscheidung nennen. Eine „Erklärung“ sagt vor allem, warum etwas passiert ist. Sie kann ganz neutral sein. Eine „Rechtfertigung“ geht weiter: Sie soll zeigen, dass etwas richtig, vernünftig oder notwendig war. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide Gründe liefern. Merke: Eine Erklärung macht verständlich, eine Rechtfertigung verteidigt eine Handlung.

Für die hohen Kosten fand meine Freundin keine gute Rechtfertigung.
Julian gibt dem Sachbearbeiter eine Erklärung für den fehlenden Antrag.