die Ausrede
Eine Begründung für ein Fehlverhalten oder Versäumnis, die oft nicht der wahren Ursache entspricht und nur zur Rechtfertigung dient.
Er kam zu spät und hatte wie immer eine fantasievolle Ausrede parat.

Ausrede
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Eine Begründung für ein Fehlverhalten oder Versäumnis, die oft nicht der wahren Ursache entspricht und nur zur Rechtfertigung dient.
Er kam zu spät und hatte wie immer eine fantasievolle Ausrede parat.

Das Wort setzt sich aus „aus“ und „Rede“ zusammen. Die Idee dahinter ist, dass man sich mit einer Rede oder Erklärung aus einer unangenehmen Situation „herausredet“.
Seine Erklärung klang mehr nach einer Ausrede als nach einem echten Grund.
Häufige Verben, die mit „Ausrede“ verwendet werden, sind „eine Ausrede haben“, „eine Ausrede suchen“ oder „etwas als Ausrede benutzen“.
Er sucht immer nach einer Ausrede, um nicht beim Abwasch helfen zu müssen.
Eine „Ausrede“ hat fast immer eine negative Konnotation. Sie impliziert, dass der genannte Grund nicht der wahre ist und nur dazu dient, Verantwortung zu vermeiden.
„Ich hatte keine Zeit“ ist eine klassische Ausrede.
„der Grund“ und „die Ausrede“ können beide eine Erklärung dafür sein, warum etwas passiert ist oder warum jemand etwas getan hat. „der Grund“ ist neutral: Er kann wahr, sachlich und völlig akzeptabel sein. „die Ausrede“ klingt dagegen negativ. Damit meint man oft eine Begründung, die nicht ehrlich ist oder nur benutzt wird, um ein Fehlverhalten zu entschuldigen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide auf die Frage „Warum?“ antworten. Praktisch gilt: Wenn die Erklärung ehrlich und sachlich ist, passt „Grund“. Wenn jemand sich herausreden will, passt „Ausrede“.

Heute akzeptiert die Lehrerin keine Ausrede für die vergessenen Hausaufgaben.
Der starke Verkehr war der Grund für meine Verspätung.