Ein formeller juristischer Behelf, mit dem eine Partei eine gerichtliche oder behördliche Entscheidung anfechten und von einer höheren Instanz überprüfen lassen kann.
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Gegen das Urteil kann innerhalb eines Monats ein Rechtsmittel eingelegt werden.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „Rechts-“ (eine Form von „Recht“, also Gesetz) und „Mittel“ zusammen. Es ist also wörtlich ein „Mittel des Rechts“, um sich gegen eine Entscheidung zu wehren.
BEISPIEL
Die Berufung ist ein häufiges Rechtsmittel.
Feste Wendung
Die wichtigste und häufigste Verbindung ist „Rechtsmittel einlegen“. Dies ist die feste Formulierung dafür, eine Entscheidung offiziell anzufechten. Man legt Rechtsmittel „gegen“ etwas ein.
BEISPIEL
Der Anwalt riet seinem Mandanten, gegen das Urteil Rechtsmittel einzulegen.
Juristischer Fachbegriff
„Rechtsmittel“ ist ein Fachbegriff aus der Rechtssprache. Sie werden ihm vor allem in offiziellen Dokumenten, Gerichtsentscheidungen oder in der Berichterstattung über juristische Fälle begegnen.
BEISPIEL
In der Rechtsmittelbelehrung steht, welche Fristen Sie einhalten müssen.
Vergleichen mit
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Rechtsmittel vs Widerspruch
„der Widerspruch“ und „das Rechtsmittel“ können beide mit dem Anfechten einer Entscheidung zu tun haben. „Widerspruch“ ist die konkrete Äußerung, dass man mit einer Entscheidung nicht einverstanden ist, oft gegenüber einer Behörde. „Rechtsmittel“ ist der allgemeinere juristische Begriff für ein offizielles Mittel, mit dem eine Entscheidung überprüft werden soll. Lernende können die Wörter verwechseln, weil ein Widerspruch in manchen Situationen wie ein rechtlicher Schritt wirkt. „Rechtsmittel“ klingt aber deutlich juristischer und meint das Verfahren oder den rechtlichen Weg, nicht nur die Ablehnung selbst.
Rechtsmittel
Gegen dieses Urteil ist ein Rechtsmittel möglich, wenn die Frist noch läuft.
Widerspruch
Sie schreibt heute einen Widerspruch gegen den Bescheid vom Amt.