Ein Zustand, in dem die Gesetze eines Staates klar, beständig und für alle vorhersehbar sind und von Gerichten und Behörden zuverlässig angewendet werden. Dies gibt Bürgern und Unternehmen die Sicherheit, dass sie sich auf das geltende Recht verlassen können.
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Für ausländische Investoren ist die Rechtssicherheit in einem Land ein entscheidender Faktor.
Tipps
Wortzusammensetzung
Dieses Wort setzt sich aus „Recht“ (Gesetz), dem Fugen-s und „Sicherheit“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich die Sicherheit und Verlässlichkeit des Rechtssystems.
BEISPIEL
Eine funktionierende Justiz ist die Grundlage für Rechtssicherheit.
Typische Verbindungen
„Rechtssicherheit“ wird oft mit bestimmten Verben verwendet. Typisch sind „Rechtssicherheit schaffen“, „gewährleisten“ oder „bieten“.
BEISPIEL
Der Staat muss für alle Bürgerinnen und Bürger Rechtssicherheit gewährleisten.
Verwendung im Kontext
Dieses Wort gehört zur formellen Sprache und wird hauptsächlich in Diskussionen über Politik, Wirtschaft und Recht verwendet. Im normalen Alltag benutzt man es selten.
BEISPIEL
In der politischen Debatte wurde die mangelnde Rechtssicherheit bei digitalen Verträgen kritisiert.
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Rechtssicherheit vs Willkür
„die Willkür“ und „die Rechtssicherheit“ stehen in einem klaren Gegensatz. Bei Willkür entscheidet jemand nach persönlicher Laune oder eigenem Vorteil, ohne sich zuverlässig an Regeln zu halten. Das wirkt oft ungerecht. Rechtssicherheit bedeutet dagegen, dass Regeln und Gesetze klar sind und für alle verlässlich gelten. Wer Rechtssicherheit hat, kann besser planen und sich auf Entscheidungen von Behörden oder Gerichten verlassen. Kurz gesagt: Willkür macht Entscheidungen unberechenbar, Rechtssicherheit macht sie vorhersehbar.
Rechtssicherheit
Klare Regeln geben den kleinen Firmen mehr Rechtssicherheit.
Willkür
Viele Bürger hatten Angst vor der Willkür der Behörden.