Eine feste sprachliche Wendung oder ein bildhafter Ausdruck, dessen Gesamtbedeutung sich nicht direkt aus den einzelnen Wörtern ergibt; ein Idiom oder Sprichwort.
beispiel
„Den Nagel auf den Kopf treffen“ ist eine gebräuchliche Redensart, wenn jemand etwas sehr genau beschreibt.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „Reden“ und „Art“ zusammen. Eine Redensart ist also wörtlich eine besondere „Art zu reden“.
BEISPIEL
Er verwendet gerne alte Redensarten, die kaum noch jemand kennt.
Typische Verbindungen
Häufige Adjektive, die mit „Redensart“ verwendet werden, sind „fest“, „gebräuchlich“, „bekannt“ oder „alt“.
BEISPIEL
„Ins Gras beißen“ ist eine bekannte Redensart für „sterben“.
Verwendung im Satz
„Redensart“ wird oft mit Verben wie „kennen“, „verwenden“ oder „benutzen“ kombiniert.
BEISPIEL
Kennst du die Redensart „Tomaten auf den Augen haben“?
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Redensart vs Ausdruck
„der Ausdruck“ und „die Redensart“ können beide eine sprachliche Wendung meinen. „der Ausdruck“ ist allgemeiner: Es kann ein einzelnes Wort, eine normale Wendung oder eine bestimmte Formulierung sein. „die Redensart“ ist spezieller: Sie ist meist fest, oft bildlich und ihre Bedeutung ist nicht immer direkt aus den einzelnen Wörtern klar. Lernende können die Wörter verwechseln, weil eine Redensart auch ein Ausdruck ist. Aber nicht jeder Ausdruck ist eine Redensart. Für normale Formulierungen passt „Ausdruck“, für feste bildliche Wendungen passt „Redensart“.
Redensart
Maria versteht die Redensart nicht, weil sie die Wörter zu wörtlich nimmt.
Ausdruck
Im Büro fragt sie nach dem passenden Ausdruck für eine höfliche Absage.