reingehen
Einen Raum, ein Gebäude oder einen abgegrenzten Bereich betreten. Es ist die umgangssprachliche Form von „hineingehen“.
Es ist kalt draußen, lasst uns schnell wieder reingehen.

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Einen Raum, ein Gebäude oder einen abgegrenzten Bereich betreten. Es ist die umgangssprachliche Form von „hineingehen“.
Es ist kalt draußen, lasst uns schnell wieder reingehen.

„Reingehen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „rein“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Kommt, wir gehen jetzt rein.
Die Vorsilbe „rein-“ ist die umgangssprachliche Kurzform von „herein-“ oder „hinein-“. Sie drückt eine Bewegung in einen Ort hinein aus und wird in der gesprochenen Sprache sehr häufig verwendet.
Darf ich kurz reinkommen?
In der Bedeutung „hineinpassen“ wird oft die Struktur „etwas geht in etwas rein“ verwendet. Das Subjekt ist die Sache, die passen soll, und das Ziel wird mit der Präposition „in“ (+ Akkusativ) angegeben.
Geht der große Koffer auch noch ins Auto rein?
Die übertragene Bedeutung „verstehen“ wird fast immer in der festen Wendung „etwas geht (nicht) in den Kopf rein“ benutzt. Das Wort „Kopf“ ist hier der entscheidende Hinweis auf diese Bedeutung.
Diese komplizierte Grammatikregel geht einfach nicht in meinen Kopf rein.
„verstehen“ und „reingehen“ können beide ausdrücken, dass Informationen im Kopf ankommen. „verstehen“ ist neutral und in jeder Situation passend. „reingehen“ ist umgangssprachlich und wird oft verneint benutzt, zum Beispiel wenn jemand sagt, dass eine Erklärung einfach nicht in den Kopf will. Es klingt persönlicher und etwas salopper. Für Schule, Arbeit oder klare Erklärungen ist „verstehen“ meist besser. „Reingehen“ passt eher im lockeren Gespräch, wenn man betonen will, dass etwas trotz Wiederholung nicht verständlich wird.

Die technische Erklärung geht Ida heute einfach nicht rein.
In der Pause verstehe ich die neue Regel noch einmal in Ruhe.