der Ritus
Eine festgelegte, formelle und oft zeremonielle Handlung oder Abfolge von Handlungen, die insbesondere in einem religiösen oder feierlichen Kontext stattfindet.
Die Taufe ist ein wichtiger Ritus im Christentum.

Ritus
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Eine festgelegte, formelle und oft zeremonielle Handlung oder Abfolge von Handlungen, die insbesondere in einem religiösen oder feierlichen Kontext stattfindet.
Die Taufe ist ein wichtiger Ritus im Christentum.

Die Bedeutung von „Ritus“ wird durch die Adjektive klar. Wörter wie „religiös“, „kirchlich“ oder „antik“ deuten auf eine zeremonielle Handlung hin. Adjektive wie „täglich“, „persönlich“ oder „morgendlich“ beschreiben eine feste Gewohnheit.
Die Krönung des Königs folgte einem jahrhundertealten Ritus.
Wenn es um einen zeremoniellen Ritus geht, werden oft formelle Verben wie „vollziehen“, „durchführen“ oder „begehen“ verwendet.
Der Priester vollzog den Ritus der Segnung.
Diese Bedeutung beschreibt eine Handlung, die so regelmäßig und wichtig geworden ist, dass sie fast wie eine Zeremonie wirkt. Oft geht es um persönliche oder soziale Gewohnheiten.
Das Treffen mit seinen Freunden am Freitagabend war für ihn ein fester Ritus.
„der Brauch“ und „der Ritus“ beschreiben beide Handlungen, die regelmäßig wiederholt werden und eine besondere Bedeutung haben können. „Brauch“ passt besonders zu Traditionen in einer Familie, Region oder Kultur, zum Beispiel bei Festen. „Ritus“ klingt formeller und meint oft eine feste Abfolge von Handlungen, besonders bei religiösen oder feierlichen Situationen. Im Alltag kann „Ritus“ auch eine persönliche, fast feierliche Gewohnheit meinen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit wiederholten Handlungen zu tun haben. Als einfache Orientierung gilt: Ein Brauch gehört eher zu einer Gemeinschaft, ein Ritus ist meist stärker geregelt oder feierlicher.

Vor der Zeremonie erklärt der Priester den Ritus Schritt für Schritt.
In meiner Familie ist es ein alter Brauch, am ersten Feiertag gemeinsam zu essen.