roden
Bäume, Sträucher und Wurzeln von einem Stück Land entfernen, um es für andere Zwecke wie Landwirtschaft oder Bebauung nutzbar zu machen.
Für das neue Baugebiet musste ein großes Waldstück gerodet werden.

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Bäume, Sträucher und Wurzeln von einem Stück Land entfernen, um es für andere Zwecke wie Landwirtschaft oder Bebauung nutzbar zu machen.
Für das neue Baugebiet musste ein großes Waldstück gerodet werden.

Das zugehörige Nomen ist „die Rodung“. Es beschreibt sowohl die Handlung des Rodens als auch die dadurch entstandene freie Fläche.
Die Rodung des Waldes wurde von Umweltschützern kritisiert.
Das Verb „roden“ wird typischerweise mit Objekten wie „Wald“, „ein Waldstück“, „eine Fläche“ oder „Bäume“ verwendet.
Die Bauern rodeten den Wald, um neues Ackerland zu gewinnen.
Der Zweck, für den eine Fläche gerodet wird, wird sehr oft mit der Präposition „für“ und einem Akkusativobjekt ausgedrückt.
Ein Teil des Ufers wurde für den Bau einer neuen Brücke gerodet.
„lichten“ und „roden“ können beide bedeuten, dass Bäume oder Pflanzen entfernt werden. Der Unterschied liegt im Ausmaß. Beim „Lichten“ wird ein Wald oder dichter Bewuchs nur dünner gemacht, damit mehr Licht oder Platz entsteht. Ein Teil bleibt also stehen. Beim „Roden“ entfernt man Bäume, Sträucher und oft auch Wurzeln von einem ganzen Stück Land, damit man es anders nutzen kann. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Waldarbeit zu tun haben. Merksatz: Lichten macht weniger dicht, roden macht frei.

Für den neuen Radweg musste ein kleines Stück Wald gerodet werden.
Die Arbeiter lichten den alten Wald, damit junge Bäume besser wachsen können.