die Ruhestätte
Ein gehobener oder euphemistischer Ausdruck für den Ort, an dem eine Person begraben ist; ein Grab.
Die Familie besuchte die Ruhestätte ihrer Vorfahren auf dem alten Friedhof.

Ruhestätte
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Ein gehobener oder euphemistischer Ausdruck für den Ort, an dem eine Person begraben ist; ein Grab.
Die Familie besuchte die Ruhestätte ihrer Vorfahren auf dem alten Friedhof.

Das Wort setzt sich aus „Ruhe“ und „Stätte“ zusammen. „Stätte“ ist ein gehobenes Wort für „Ort“ oder „Stelle“. Eine Ruhestätte ist also wörtlich ein „Ort der Ruhe“.
Der Park wurde als öffentliche Ruhestätte für die Bürger angelegt.
In der Bedeutung „Grab“ ist „Ruhestätte“ ein Euphemismus. Das Wort wird verwendet, um respektvoll und sanft über einen Begräbnisort zu sprechen.
Viele Menschen pflegen die Ruhestätten ihrer Angehörigen.
Besonders häufig ist die Kombination „die letzte Ruhestätte“, um das Grab einer Person zu bezeichnen.
Der berühmte Schriftsteller fand seine letzte Ruhestätte in seiner Heimatstadt.
Ob ein Grab oder ein Ort der Erholung gemeint ist, verrät der Kontext. Geht es um Friedhöfe, Tod oder Verstorbene, ist das Grab gemeint. Geht es um Natur, Reisen oder Pausen, ist ein Erholungsort gemeint.
Die Bank unter der alten Eiche war für uns eine willkommene Ruhestätte.
„das Grab“ und „die Ruhestätte“ können denselben Ort meinen: den Ort, an dem eine verstorbene Person begraben ist. „das Grab“ ist das normale, direkte Wort im Alltag. „die Ruhestätte“ klingt gehobener, sanfter und respektvoller. Man hört es eher in offiziellen Texten, auf Schildern oder wenn man besonders würdevoll sprechen möchte. Wenn du einfach über einen Besuch auf dem Friedhof sprichst, passt „Grab“ meist besser. „Ruhestätte“ betont mehr Ruhe, Würde und Erinnerung.

Im alten Park liegt die letzte Ruhestätte eines bekannten Dichters.
Auf dem Friedhof ist das Grab im Frühling mit kleinen Blumen bepflanzt.